Trotz der ernsthaften Bemühungen in der Nahtodforschung stammen alle
Beschreibungen der ersten Augenblicke des Sterbens von Patienten, welche
hinter der Schwelle des wirklichen Todes noch nicht waren, d. h. sie waren
nicht bewusst in der subtilen Welt. Dies geschieht erst einige Stunden
nachdem der ganze Mechanismus der Feldhülle vom physischen Körper-Leiter
vollständig abgetrennt ist. Darum bleibt das Geheimnis des Todes für
viele Menschen immer noch "das grösste und schrecklichste Geheimnis"
und der Tod selber als unbegreifliches "Land der Stille", aus welchem noch
nie jemand zurückgekehrt ist.
In diesem Buch richtet sich Oris nach eigenen Methoden der Erforschung des Todesphänomens. Mittels anhaltender Astralaustritte versucht er Schicht für Schicht den tausendjährigen Belag vom "unbegreiflichen Geheimnis des Seins" abzuziehen und den Tod, als furchtbarstem und schrecklichsten Feind in einen fürsorglichen Freund zu verwandeln. Dieser kann einem wissbegierigen und zielstrebigen Forscher des geistigen Reichtums bei der Suche nach ewiger Göttlicher Wahrheit helfen.
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| "Das Problem des eigenen postumen Schicksals
hat schon vor uralten Zeiten jedem vernünftig denkenden Menschen Kopfschmerzen
bereitet. Aber in der jetzigen Epoche der Verklärung des ganzen Planeten
Erde und den damit verbundenen globalen Kataklysmen ist es für Millionen
von Menschen zu einem aktuellen und brennenden Problem geworden. An ihren
bevorstehenden Tod denkend, klammern sich viele Menschen an jede nur denkbare
Gelegenheit zu überleben, koste es was es wolle. Manchmal kommt es
auch vor, dass der Preis für ein geringes menschliches Leben hundert
tausend Leben anderer Menschen beinhaltet.
Unglücklicherweise lässt ein noch zu tiefes Evolutionsniveau des Bewusstsein bei vielen Menschen nicht zu, das anzunehmen oder wenigstens versuchen zu verstehen, was ich und meine geistigen Lehrer aus der Kosmischen Hierarchie des Lichts den Menschen der Erde in unseren Büchern zu erzählen versuchen. Dies ist aber ihr eigenes Problem. Den Tod kann man nur durch die Weisheit des Herzens, das vom Egoismus befreit ist, verstehen und sich restlos auf Gott nicht nur im Leben, sondern auch im Tod zu verlassen. Indem man über den Tod nicht wie über eine Verklärung denkt, sondern wie über ein vollständiges Verschwinden, entwickeln die Menschen eine panische Angst vor dem bevorstehenden Abschied mit ihren tief liegenden Gedanken und Gefühlen, die ihr irdisches Wesen darstellen". Der Herr möge euch helfen,
Oris.
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