Vom Autor

   
 
"Viele Leben, Ardshuna, haben du und ich gelebt. Ich erinnere mich an alle, und du erinnerst dich nicht.".
Bchagawadgita.

In Laufe von vielen Hunderten Jahrtausenden setzten die Leute den Streit, ob der Mensch unsterblich sei, oder sein endliches Los der physische Tod sei, fort. In diesen endlosen Streiten wurde der wichtigste Punkt dieses Problems am öftersten ausser acht gelassen und zwar, dass die Unsterblichkeit selbst, sowie seine Gegensätzlichkeit, d.h. der Tod, nicht nur einzelne Tatsachen der Natur sind. Sie hängen direkt von den Leuten, von der Qualität ihres Bewusstseins und vom inneren Zustand ab.

Die Unsterblichkeit bedeutet nicht die Beibehaltung vom Status quo unseres physischen Körpers oder des, was wir "die Vernunft" nennen. Die Tatsache des Todes bedeutet auch nicht die volle Vernichtung von allem, was die Erscheinung in der physischen Materie unserer Körpers und unserer Vernunft hervorgerufen hat.

Die Unsterblichkeit wird nicht umsonst gegeben, sie muss von jeder Persönlichkeit durch den hartnäckigen und bewussten Kampf mit den Illusionen und Chimären der materiellen Welt, den Kampf, in dessen Ergebnis das KENNTNIS der eigenen Unsterblichkeit ERWORBEN wird, erobert werden. Das Wesen der Unsterblichkeit besteht nicht in der Beibehaltung unseres begrenzten und nicht unvollkommenen persönlichen "Ego", das mit auch so unvollkommenem und leicht verwundbarem physischen Körper bekleidet ist, sondern in Begreifen des grossen und endlosen Stromes der Realität, in dem unser Erdenleben nur als vorübergehender Augenblick sich äussert.

Diese unsichtbare und ungreifbare geistige Realität handelt nicht den Gesetzen der Natur zuwider, widerspricht ihnen nicht, verletzt sie nicht, sondern schliesst sie ein, weit ausser ihre Grenzen übergehend. Jeder von uns ist sterblich, bis er sich allen Kräften an der jetzigen, für ihn gewohnten physischen Form und an dem Zustand der Vernunft klammert, bis er versucht sich über den Zustand seines jetzigen Unkenntnisses und seiner Unwissenheit, über die Illusionen seiner Befriedigung durch unvollkommene und partielle Äusserungen seines physischen Daseins zu erhöhen.

Der Tod ist für die Mehrzahl der Leute, unabhängig von ihrer Weltauffassung, nur eine unerklärliche Erscheinung, die in ihr Privatleben frech eindringt und alle ihre Pläne auf Zukunft vernichtet. Viele Leute verstehen das immer als gruseliges und unerwartetes Fallen in die Unwissenheit, in die Welt, aus der niemand und nie zurückkehrte und über die keiner etwas objektives erzählte.

Bis der Mensch sich mit grober Materie identifiziert, bis sein Bewusstsein mit dem physischen Plan der Erde verbunden ist - sind sie identisch; er ist die Erde, weil sein Bewusstsein dem Vergehen, der Asche und dem Stab gehört, d.h. dem, was NICHT MEHR EXISTIERT.

Wenn sein Körper also kraftlos wird und stirbt, stirbt er auch, weil dessen Bewusstsein sein Funktionieren einstellt und den latenten Zustand erhält. Das ist das, was von der Mehrheit der Leute "der Tod" genannt wird. Ganz umgekehrt verhält sich die Sache mit dem Bewusstsein des geistig erwachten Menschen, der im Laufe seines ganzen Lebens höher als die grobe Materie stand. Für ihn ist die Tatsache der Geburt im Körper dem Tod identisch, und der Tod des Körpers bedeutet für ihn das Aufwachen, die Auferstehung, das Leben.

Der alte Lateinausspruch "Memento mori" - "denk an den Tod" - hat, leider, seine Aktualität für den modernen Menschen verloren. Über die Kunst des Sterbens, die man bei der Einweihung in uralte Mysterien während des Rituals des symbolischen Todes lernte, haben viele Eingeweihten geschrieben. Die uralten Völker der Mittelmeerländer wussten bedeutend mehr über den Tod, als jetzt ihre weiten Nachkommen wissen.

Für diejenige, die noch am Leben für sich selbst das Geheimnis des Todes enthüllt haben, bedeutet das bewusste Sterben die Einweihung und es verleiht ihnen in der zukünftigen Existenz die Fähigkeit, den Prozesse der Geburt (der Äusserung) und des Todes (der Entkörperung) zu steuern. Der Mensch ist im Leben, gewöhnlich, in endlose Sorgen und Scherereien, die mit der Sicherung seines irdischen Daseins verbunden sind, versunken. Es bleibt wenig Zeit übrig, um einmal stehenzubleiben und über den ausweglosen Zusammenbruch nachdenklich zu werden, der zu uns unvermeidlich zusammen mit dem Tod kommt und der bestimmt ist, diesem wahnsinnigen Rennen für das Überleben, das wir "das Leben" nennen, ein Ende zu machen.

Der Tod bleibt jetzt auch dieselbe unvermeidliche Wahrheit, wie früher. Er steht hinter dem Rücken jedes von uns, und niemand kann sich retten oder seine kalte Atmung vermeiden. Kaum geboren, sind wir schon verurteilt, "auf Tod" verdammt. Wir sind vor dem Gesicht des Todes noch hilflos. Wir sterben, wie Tiere - in voller Unwissenheit, wir haben keine blasse Ahnung davon, WOHIN uns der Tod führt.

Unsere Angst vor dem Tod ist von unserer schrecklicher Unwissenheit, unserem vollen Unkenntnis der Wahrheit, die der Tod verbirgt, hervorgerufen. Das geschieht, weil die Mehrheit der Leute sich mit den äusseren Körpern, die sie haben, identifizieren. Sie denken deshalb, dass sie mit der Zerstörung dieses physischen Körpers auch ihr Existieren eingestellt wird Wir aber wollen euch davon überzeugen, dass es nicht so ist, dass ihr nicht nur einfacher Satz der chemischen Elemente seid, die eine physische Hülle, die euer richtiges Wesen versteckt, bildet.

Wir sind die Funken des Lebens! Wir sind die ewigen, göttlichen Funken des Lebens, mit "Sargen" - physischen Hüllen bekleidet. Diese Körper ermöglichen uns genau und der Reihe nach diese Erdenswelt zu untersuchen. Darin besteht unsere Arbeit, das ist unsere Aufgabe für jedes uns gegebene Leben. Wir werden aber nie sterben, weil wir nie sterben, weil unsere Unsterblichkeit dieselbe unbegreifliche Wahrheit ist, wie unser sichtbarer Tod. Wir sind ewig!

Ich bin überhaupt um die stürmischen Angriffe der unwissenden Opponenten nicht besorgt. Ihr Niveau der individuellen Evolution und bestimmte Vernebelung des Bewusstseins geben ihnen keine praktische Möglichkeit sich im Geschehenen zurechtzufinden. Ich und meine geistigen Lehrer - Erzieher wollen deswegen nicht "Perlen vor die Säue werfen", ihre Richtigkeit den Blinden und Tauben, die "keine Ohren, um zu hören, haben", bestätigend.

Statt uns hat ihnen Jesus Christus, seinerseits, sehr gut geantwortet, er hat ihr richtiges Wesen gezeigt, dass unter der heuchlerischen Maske der "für die Wahrheit Kämpfenden" und der "den Gott Liebenden" sich versteckt.

"...sie sagen über die Barmherzigkeit, laden aber auf die Rücken der Leute die Bürde, die schwer tragbar ist, auf. Sie sprechen über die Hilfe und geben sich keine Mühe, um ihrem Nächsten zu helfen.

Sie schaffen den Schein, dass sie etwas tun, machen aber nichts, sie stellen nur ihre glänzende und prägnante Kleidungen und Schmuck zur Schau, sie lächeln, tun wichtig und brüsten sich, wenn die Leute sie "die Väter" nennen.

Jetzt hört, die Leute: nennt "Vater" keinen Menschen, der Gott der Himmel und der Erde, und nur er eins, ist Vater der Leute".

Evangelium Jesus Christus, 155: 38-42
Unsere Kenntnisse sind NUR für diejenigen vorbestimmt, die SCHON intellektuell und geistig sie zu erhalten bereit sind. Die anderen sollen warten, bis ihr Bewusstsein (in diesem oder zukünftigen Leben) genug reif dafür wird: jeder kann in sich selbst genau so vielen Kenntnissen Platz geben, wieviel sein Bewusstsein fassen kann. Das ist das Gesetz, und es ist nichts zu machen: eine Seite spannend, wirst du unbedingt die andere Seite entblössen.

Das Schlimme vieler von denjenigen, die vor uns den Leuten über den Tod zu erzählen versuchten, bestand darin, dass sie versuchten den Unwissenden, die sich selbst "die Wissenschaftler" nennen, das zu beweisen, was, als Axiom, überhaupt keiner Beweise bedarf. Sie hatten Angst, ausgelacht zu sein, sie vergassen mit Tausenden Ausbedingungen und Erklärungen über die Wahrheit selbst, die für Hunderte Millionen Menschen "das schrecklichste Geheimnis des Daseins" geblieben ist.

Das wird nicht von mir, Oris, und so mehr nicht von einer irdischen Persönlichkeit unter dem Namen "Sergej Zweljew" geschrieben. Das wird vom Gedanken, das das irdische menschliche Wesen überfüllt, geschrieben. Es wurde sorgfältig von Zehnten für euer Auge unsichtbaren hochentwickelten geistigen Wesen aus Sirius, Plejady, Andromeda, Grossem Bär, Aldebaran, Schwan und vielen anderen Sternsystemen gebildet. Es ist von denen, den das Schicksal der Erdensmenschheit nicht gleichgültig ist, gebildet. Ich versuche nur ihre Gedanken in schwere irdische Worte und plumpe Ausdrücke der unvollkommenen menschlichen Rede zu fassen. Euere ganze Einsicht und euere ganze Vernunft sind nicht imstande einen einzigen Buchstaben aus dem hier geschriebenen zu ändern. Alle euere Entrüstungen, sowie euere Tränen können kein Wort aus dem abwaschen, was ich beauftragt habe, euch zu übergeben.

ORIS.

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