Die Information, die wir euch anbieten, gibt es noch nicht in der Datenbasis der modernen Reanimatologie, denn Medizin und moderne Psychologie befinden sich erst auf den Zugängen der Forschung späterer Phasen von Begreifen eines Sterbenden. Alles, wovon wir euch erzählen, wurde durch praktische Forschung und astrale Beobachtung einer grossen Anzahl von Sterben während des Austritts Oris Bewusstseins aus dem physischen Körper erhalten. Die Entscheidung bleibt euch vorbehalten - ob ihr daran glaubt oder mit eurem Unglauben weiterlebt...
Also, laut der östlichen Tradition, wird der Körper eines Menschen ursprünglich von dem Kräftespiel der fünf Arten von Prana, die sinnbildlich "Bestandteile" oder "Elemente" - "Erde", "Wasser", "Feuer", "Luft" und " Äther" oder "Winde" - " ein gleichverbleibender", "ein unterstützender", "ein aufsteigender", "ein absteigender" und "ein anfüllender" genannt werden, gebildet..
Diese fünf Arten von Lebensenergie verleihen dem Embryo im Mutterleib die Form und aus einem kleinen Klümpchen bilden sich allmählich ein Körper, Gliedmassen, Kopf usw.. Dieselben fünf Pranen insgesamt setzen fort, den Menschen im Laufe seines ganzen Lebens zu unterstützen. Sie erfahren während des Sterbens auch Wandeln in jede Art der Energie, die sie bildet.
Während des Todes beginnt die Wechselwirkung dieser fünf "Winde" innerhalb des dichten Körpers nachzulassen und sie beginnen nacheinander in die Umwelt zu übergehen. Dieser Vorgang wird von bestimmten äusserlichen, innerlichen und mystischen Empfindungen in der Form von Rauch, Leuchtkäfer, Trugbilder und auch von "Empfindungen der Weisse, der Röte und der Schwärze", die wir am Ende dieses Buches bis ins einzelne betrachten werden, begleitet.
Jede Phase des Sterbens wird von der subjektiven Verringerung der Substantionalität, der Unterspülung und der allmählichen Auflösung der physischen Form, der Ausdehnung hinter eigene Grenzen und dem darauffolgenden Übergang des Bewusstseins in den undifferenzierten Zustand begleitet. Das Bewusstsein bekommt immer weniger Information von aussen, aber dafür stürzt ein wirklicher Sturm von Unbekanntem über den Sterbenden von innen herein. Und ein beliebiger, selbst der winzige Widerstand gegen diesen Sturm führt zu nichts ausser Leiden.
Während unserer astraler Beobachtungen der Vorgänge des Strebens verschiedener Menschen haben wir eine selten überschreitende Gesetzmässigkeit festgestellt: der Vorgang des Vergehens der Funktionen des Zentralnervensystems beginnt von den jüngeren Strukturen, die für die Denkaktivität verantwortlich sind, und endet mit den ältesten vieljährigen Formationen, die die Funktionen der Emotionen erfüllen.
Die Zerstörung psychischer Zentren beginnt mit Swadkhistan-Tschakra - dem sakralen Zentrum. Wenn der sogenannte "gleichverbleibende Wind" den Körper verlässt, verliert der menschliche Organismus die Möglichkeit die Nahrung zu verdauen, deshalb fehlt den meisten Sterbenden an den Appetit. In dieser Zeit können sie nur Durst haben um die Tätigkeit des astralen Körpers, der aus dem Element des Wassers besteht, zu steigern.
Für diejenigen, die sich neben dem Strebenden befinden, ist es offensichtlich, dass der Körper seine letzten Minuten, höchstens Stunden erlebt. Deshalb muss man Wasser und Säfte immer griffbereit haben. In der Regel entfällt auf dieser Phase das Bedürfnis nach intravenösen Medikamenten. In dieser Zeit muss man alle Anstrengungen nicht auf Sorgen um den Körper, sondern auf die Reinigung des Verstandes und die Öffnung des Herzen lenken.
Wenn "der unterstützende Wind", der physische Energie bildet, den Körper verlässt, beginnen sich die Bestandteile des physischen Körpers aufzulösen: das Element "Erde" löst sich im Element "Wasser" auf und es scheint dem Menschen, als ob er in etwas riesengrossem und allumfassendem ertrinkt. Die Organe hören allmählich auf zu funktionieren. Der Körper wird sehr schwer, der Hals kann nicht den Kopf halten und die Füsse - den Körper, die Hände bleiben schwer hängen und liegen entkräftet den Rumpf entlang. Sie sind nicht mehr der Kontrolle des Sterbenden unterstellt. Das Gewichtsempfindung zieht sie nach unten, presst sie an das Bett.
Eine harte und eine feine Form werden allmählich in den Wirbel von Energien und Elementen gezogen, der physische Körper verliert die Farbe, in dem, was früher ein so starker Körper zu sein schien, gibt es keine Stärke mehr; die Empfindung von Schwere und Festigkeit des Körpers lässt nach, er gewinnt an Blässe und eine hässliche pilzartige Faktur, Nasenflügel und Augen fallen ein. Der Mensch kann nicht mehr seine Augen bewegen oder scharf einstellen. Das Zwinkern hört auf.
Das Sehvermögen und das Gehör beginnen den Sterbenden zu täuschen. Er hört die Stimmen der Menschen, die neben ihm sitzen, kann aber darauf nicht zurückwirken, es scheint ihm, dass es er und jemand anderer gleich ist, dass neben ihm sein wirklicher Doppelgänger existiert usw...
Die Zähne werden mit Flecken bedeckt, aus dem Mund und aus der Nase läuft ununterbrochen die Flüssigkeit, und der Mensch selbst wird weniger empfänglich für seine Empfindungen und Gefühle. Er kann nicht mehr seine Gliedmassen nach seinem Willen bewegen. Die peristaltische Bewegung des Darms verzögert sich bedeutend, das Gedärm ist nicht mehr fähig, ohne anderweitige Hilfe zu funktionieren.
Deshalb muss man dafür sorgen, dass der Mensch sich rechtzeitig vom Kot befreien konnte, bis zu dem, dass einen Teil davon mit der Hand aus dem Mastdarm zu beseitigen. Man kann regelmässig ein Klistier geben, wenn es keine grossen Unbequemlichkeiten verursacht, oder natürliche Abführmittel, Kräutertee, benutzen.
In dieser Zeit beginnt der Mensch die Umgebung zu bitten, ihn aufzuheben. Die Festigkeit, die die Identifizierung des Sterbenden mit seinem Körper ständig verschärfte, beginnt zu verschwinden, als ob im etwas grossem sich aufzulösen. Während das Element der Erde im Element des Wassers immer mehr auflöst, verschärft sich die Empfindung der Vergänglichkeit und Fliessbarkeit, bis es dem Sterbenden zu scheinen beginnt, dass absolut alles um ihn irgendwohin zusammen mit ihm in einem ununterbrochenen und leichten, sich langsam drehenden energetischen Strom fliesst.
Stellt euch hoffnungslose Versuche eines Menschen, sich an etwas festes zu klammern, was sich in Wirklichkeit flüssig erweist. Die weiteren Versuche irgendwelchen Halt zu finden, versetzen in die stärkere Empfindung von Leichtheit und Fliessbarkeit. Plötzlich entstehen innere Bilder des blinkenden silberschimmernden Lichts, die dem erwärmten Wasser ähnlich sind.
Wegen der sich steigernden Hypoxie (Sauerstoffmangel) verengt sich heftig die Sehweite und bleibt nur ein enger Streifen von Neuronen des Gehirns, infolge dessen der Effekt der Tätigkeit des zentralen oder "tubulären" Gesichtssinns erscheint. Folglich entsteht der Eindruck vom Tunnel und Licht an seinem Ende.
Nach dem Nabelzentrum beginnt Anakhata-Tschakra - das Herzzentrum zu verfallen: die Elemente des "Wassers" lösen sich in den Elementen des "Feuers" auf. Das ist der Beginn der Phase von Abkühlung des Körpers. Die Körpersäfte - Blut, Harn, Speichel, Samen und Schweiss beginnen schnell zu vertrocknen. Die Körpertemperatur beginnt sofort zu senken, der Sterbende empfindet die stärkste Kälte, seine Gliedmassen und dann der ganze Körper werden kalt, bis die Wärme schliesslich nur im Herzen bleibt.
Deswegen bis das Herz des Menschen warm bleibt, ist er noch nicht tot. Wenn aber auch das Herz kalt wird, verlässt das Leben den physischen Körper für immer. Die eingeschaltete elektrische Kochplatte im Zimmer wird es euch ermöglichen, nicht nur den Teekessel rechtzeitig aufzukochen oder die kalt gewordene Speise aufzuwärmen, sondern auch neben dem Sterbendem ständig zu sein.
Im Zustand des im Sterben liegenden Bewusstseins geschieht das Abschneiden der Einwirkung äusserer Anreize und entsteht das Phänomen des Verschwindens der Empfindung der linearen Zeit. Der Sterbende ist auf dieser Phase schon nicht imstande, sich selbständig in der Zeit zurechtzufinden, die sinnliche Geräumigkeit des Bewusstseins dehnt sich aus, im Gedächtnis taucht eine grosse Menge Information, die auf dem Niveau des Unbewussten behalten wird, auf, und nicht selten beginnt das Bewusstsein der Schönheit und der Leichtigkeit nach unbeschreibliche Flüge im Kosmos, die Existenz auf anderen Planeten usw. zu empfinden.
Die Empfindung der Fliessbarkeit wird immer mehr warmem Nebel ähnlich. Die Ströme der Stoffe im Körper verlangsamen sich. Das Bewusstsein des Menschen wird unklar und betrübt, er beginnt Geisteslast, gewaltiges Fehlen am inneren Komfort zu empfinden, es erscheinen verschiedenste Halluzinationen, die den Strebenden aufregen oder erschrecken.
Der Sterbende beginnt faktisch immer mehr in die Tiefe der eigenen Psyche - in das gemeinsame Unbewusste der Menschheit oder noch tiefer - ins Informationsfeld der Erde zu versinken. Wir haben bemerkt, dass in je klarem Zustand des Bewusstseins sich der Sterbende befindet, desto farbenreichere, logisch verbundene, inhaltsvollere und der inneren Inhalt nach deutlichere Bilder als verschiedene Visionen und Erinnerungen aus dem eigenen Leben vor ihm erscheinen.
Auf dieser Phase des Sterbens darf man keinesfalls sein Bewusstsein damit verbinden, was so rasch erscheint und sofort verschwindet. Gerade eine solche Anhänglichkeit nennen wir Fegefeuer, Widerstand dem, was geschehen soll, was von Höllenangst vor der Notwendigkeit jeder nächsten Öffnung begleitet wird.
Jede Erscheinung entspricht vollständig dem Charakter des Menschen, deshalb empfinden der Natur nach böse Menschen eine sehr grosse Angst und sehen ungeheuerliche Gedankenformen, während gutherzige Menschen wunderschöne und erhabene Visionen erleben können. In dieser Zeit hört der Mensch auf, seine Verwandten, die ihn umgeben, zu erkennen, sein Blick wirkt auf äussere Reizerreger nicht zurück, er sieht hartnäckig in die Leere.
Wenn der Sterbende unruhig wird, so kann sogar ein kalter Lappen auf der Stirn genug werden um ihn zu beruhigen. Man kann leise Musik einschalten und seine Hand in den Händen zärtlich halten, seinen Kopf streicheln. Versucht euch an etwas angenehmes aus den gemeinsamen Erinnerungen zurückzudenken.
Es ist auch nützlich, eine Ikone mit der Abbildung von Christi, der Mutter Gottes oder Buddah an hervorragender Stelle zu hängen, wenn es dem Glaubensbekenntnis des Sterbenden entspricht. Ein schönes Photo oder ein mit Geschmack gemaltes Bild können bei der Konzentration helfen, Unruhe verringern und das Tiefgefühl des Daseins verstärken. Wenn der Sterbende euch selbst nicht fragt, versucht euren Standpunkt darauf, wie man sterben muss, für euch zu behalten. Lasst den Menschen wenigstens seinen Tod sterben.
Augen und Mund vertrocknen, die Blutzirkulation verlangsamt stark und der Blutdruck nimmt scharf ab. Letzten Endes hört das Blut auf, durch die Gefässe zu zirkulieren und sammelt sich in den untersten Teilen des Körpers an. Gerade deswegen hat der Mensch das Gefühl der Leichtheit, es scheint ihm, dass sein Körper in der Luft schwebt. Der physische Körper hört auf, Schmerzen, Leiden und sogar Gleichgültigkeit zu empfinden. Der Sterbende begreift, dass die Gefühle von Glück, Leiden und Gleichgültigkeit einer Natur sind. Er sieht keine Unterschiede mehr zwischen physischen und mentalen Erlebnissen.
Wenn die Elemente des "Feuers" sich auflösen, so bekommt der Sterbende einen sehr starken Durst, er kann sich gar nicht satt trinken, seine Lippen werden sehr trocken und beginnen zu spleissen. Nach dem Abgang des "absteigenden Windes " verliert der Mensch völlig die Kontrolle solcher automatischen Funktionen des Organismus wie Harnentleerung und Stuhl. Um das Bett trocken und sauber zu halten, braucht man sich mit Mullbinden und Wickeltüchern in der Art von "Pampers" im voraus zu versorgen. Die Verdauung hört hör.
Wenn das Element des "Feuers" während der Auflösung zum Element der "Luft" wird, verlassen den Menschen völlig die Empfindungen von Wärme und Kälte und deshalb hören die äusseren Faktoren auf, irgendwelche Bedeutung zu haben. Der Körper wird so kalt, dass er blasst.
Das Gefühl der Leichtheit, eines wie steigenden Wärmestroms wird grundlegend im Bereich von Aufmerksamkeit des Bewusstseins. Es übergeht rasch in das Gefühl der Auflösung in einen immer feineren Raum. Der Mensch verliert den Geruchsinn. Es entsteht eine Vision von Feuerfunken, die wie in der Ferne aufgehende Sterne vibrieren.
Wenn das Element der "Luft" sich auflöst, fühlt sich der Mensch, als ob er am Rande einer riesengrossen und sehr tiefen Kluft schwebt, ohne einen Halt zu empfinden. Die ganze Umgebung wird unglaublich gross und sich ständig bewegend, aufladend. Es löst sich auf, das, was sich an alle vergangenen weltlichen Taten des Menschen, Erfolg und "Wichtigkeit" erinnert. Er verliert die Vorstellungen vom Ziel und Sinn der weltlichen Tätigkeit. Alles verliert seinen Sinn und scheint leer zu sein.
Während sich das Element der "Luft" ausdehnt und eigentlich in Bewusstsein verwandelt, löst sich die Wärme auf, fliesst in die Breite des Raums aus und es erscheint die Empfindung der Endlosigkeit, Unendlichkeit von ALLEM. Wieder führt der winzigste Widerstand zu den stärksten Leiden und der Wunsch, in diesem Vorgang zu schwimmen, wird umgekehrt das Erlebnis von Ausdehnung des Bewusstseins, des Schmelzens hinter Festigkeitsgrenzen und einer völligeren Auflösung in der Göttlichen Wirklichkeit nur stärken.
Das Verschwinden des "aufsteigenden Windes" erschwert das Schlucken im Hals, deswegen kann man dünne Nahrung dem Sterbenden in dieser Zeit durch eine besondere Spritze geben oder sie gefrieren lassen und als Bonbon geben. Das Wasser kann man auch als Eiswürfelchen oder mit einem nassen Schwamm, ihn an die Lippen pressend, geben. Die Stimme verändert sich auch sehr, es wird dem Menschen sehr schwer zu sprechen, seine Augen verlieren die Klarheit des Gesichtssinnes und rollen selbst nach oben ein, das Weissen entblössend.
Die Zusammenziehung der Lungenmuskeln wird gehemmt, deshalb wird das Atem eines dem Tode nahen Menschen stockend und untief: wegen der Schwierigkeiten beim Einatmen werden die Ausatmungen bedeutend anhaltender, was Atemnot verursacht und Todesröcheln hervorruft.
In dieser Periode ist es sehr nützlich, ein kleines Gefäss mit Sauerstoff griffbereit zu haben, aber selbst eine Berührung des Herzens mit der Hand oder ein leichtes Reiben der Stirn mit der Hand können Unruhe beseitigen. Allmählich lösen sich auf und verschwinden die Ausatmungen. Es gibt schon keine Empfindung des Körpers oder seiner Funktionen mehr, es bleibt nur das Gefühl von Ausdehnung und Vereinigung mit ALLEM, der Auflösung im reinen Dasein.
Bald hört das Atem völlig auf. Das Geschmack verschwindet auch. Das Geschmacksinn erweist sich als verloren. Der Sterbende kann schon keine Strukturen mehr unterscheiden. Es entsteht eine Vision von mattem bläulich-rotem Licht, den letzten Abglänzen der Kerze, die ein dunkles Zimmer beleuchtet, ähnlich.
Wenn den Körper auch der "anfüllende Wind" verlässt, verliert der Sterbende die Fähigkeit zur selbständigen Bewegung und dann wird er einem Leichnam völlig ähnlich, obwohl er noch nicht gestorben ist. Die Illusionen einer abgesonderten Wirklichkeit lösen sich auf und damit auch das, was wir "mein Verstand", "mein Bewusstsein" nennen. Die dualistische Auffassungsvorurteile eines beschränkten, sich irrenden Verstandes lösen sich auf. Das Gehör sagt ab. Die Ohren hören auf, die Laute der äusseren Welt zu erfassen.
In dieser Phase verdampft alles aus dem Körper und er selbst bleibt hinten. Eine unablässige Abnahme der Energetik des Sterbenden zeugt davon, dass manche besondere Eigenschaften der Elemente - Festigkeit, Fliessbarkeit, Temperatur und Strom - schon keine vorherrschende mehr sind und nur ein freies Schweben anwesend ist.
Es geschehen die Erlebnisse der Visionen der grossen Weisse, die dem wolkenlosen Nachthimmel in einem warmen Herbst mit Vollmond ähnlich ist. Dann ersetzt sie das Erlebnis der Visionen der Röte, die dem kupferroten Sonnenuntergang, der den ganzen Himmel ausgefüllt hat, ähnlich ist.
In diesem Moment können die Hellseher den allmählichen Abgang der menschlichen Seele zusammen mit in ihr sich befindenden Wesentlichen, die die Erfahrung dieses und aller ihrer vergangenen Leben aufbewahren, aus dem physischen Körper beobachten. Allmählich wird die Erscheinung des Verstorbenen zum Aufgang eines hellen Lichts. Diese Erscheinung eines leuchtenden leeren Raums ist dem klaren Himmel nach einem andauernden Regenguss ähnlich. Das ist das helle Licht des Todes.
Im Laufe einiger Augenblicke leuchtet das Begreifen heller als ein Tausend von Sonnen und der Verstorbene erlebt in diese Augenblicke jene Göttliche Wirklichkeit, aus der alles geschaffene entsteht. Das, was der "Vorgang des Strebens" genannt wird, wird vollendet. Die Dauer jenes Erlebnisses ist bei verschiedenen Menschen unterschiedlich und hängt vor allem vom geistigen Niveau des Verstorbenen und von seinem Wunsch, sich dieser Wahrheit zu öffnen, sich ihr anzuvertrauen und sie allem anderen vorzuziehen, ab.
Zusammen mit dem Abgang der Seele geschieht auch eine allmähliche Befreiung biologischer Felder verschiedener Organen aus ihren physischen Analog. Dieser Vorgang geschieht in folgender Reihenfolge:
In einem Fall geschehen verschiedene Stadien der Auflösung von Elementen in der von uns angegebenen Reihenfolge, manchmal haben sie eine ganz andere Abfolge: ein Stadium kann stärker und andauernd ausgedrückt sein, ein anderes kann aber sehr kurz sein. Alles hängt von individuellen Besonderheiten der Persönlichkeit, dem Aufbau ihres Körpers, dem Zustand energetischer Zentren und Kanäle, und auch von der Ursache, die den Tod hervorgerufen hat, ab.
Der innere Vorgang der Auflösung und des Abgangs aus dem Körper wird durch manche äussere Phänomene begleitet, welche die Ärzte mit dem Aufhören mancher Grundfunktionen verbinden.
Wenn diese oder jene Art der Energie, die einzelne Systeme versorgt, den Körper verlässt, so wird ihre Anwesenheit in diesen Systemen immer weniger bemerkbar. Dann hören diese oder jene Lebensfunktionen augenblicklich auf, bemerkbar zu sein, obwohl die Vorgänge selbst noch einige Zeit glimmen können. Den Augenblick, in dem die meisten Funktionen des Organismus aufhören mit Geräten gemessen zu werden, ist es üblich, "Augenblick des Todes" zu nennen.
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