Also, nach dem Tode des physischen Körpers beginnen die feinen Körper des Menschen - ätherischer, astraler, mentaler - nacheinander zu zerfallen… In diesen Augenblicken braucht die Seele energetisch emotionelle Hilfe der Lebenden. Nach der Tradition der orthodoxen Kirche sollen die Verwandten den Verstorbenen im Gottesdienst gedenken: am dritten, neunten, vierzigsten Tag und in einem Jahr.
Viele fragen: warum eben in vierzig Tagen gedenken wir unsere Nächsten nach ihrem Tode? Denn dieser Zeitraum – vierzig Tage – an und für sich hat eine besondere Bedeutung nicht nur nach unserem Tode, sondern auch nach unserer Erscheinung in dieser Welt. Dieser Zeitraum, innerhalb dessen die Seele des Menschen die Physische Ebene kennenlernt und sich nach ihrer Erscheinung auf der Erde in Wirbeln deren groben Materie akklimatisiert.
Nachdem das Kind zur Welt gebracht wird, bleibt das Bewusstsein des Kindes auch im Laufe von ersten vierzig Tagen praktisch ununterbrochen in der Feinen Welt, während es mit dem physischen Körper und mit den Fluida seiner Mutter nur durch eine unsichtbare "astrale Nabelschnur" verbunden. In diesen Tagen sind die beiden Aura miteinander einheitlich verschmolzen und sind in der Feinen Energieniveau ein einheitlicher Organismus, sondern nicht zwei, obwohl die physische Nabelschnur sofort nach der Geburt des Kindes abgeschnitten wird.
Der Kirche ist es sehr gut bekannt, darum kann der Neugeborene in den Schoss der Kirche nur in vierzig Tagen nach seiner Geburt aufgenommen und als das selbständige, individuelle Wesen – als der Mensch - getauft sein, und die Mutter wird von ihrer Verbindung mit ihm durchs Sondergebet befreit.
Nach dem Tode findet ein umgekehrter Prozess statt, während die Menschenseele im Laufe von vierzig irdischen Tagen den Abbruch aller karmischen bzw. sinnlichen Wechselbeziehungen erfolgt, indem sie von Energiewirbeln der Astralen Ebene der Erde befreit wird.
Tag für Tag "liest" sie alle Notizen ihrem "Buch des Lebens", die ihre gegebene Verkörperung anbetrifft, und arbeitet mit Hilfe der Führenden von Karma am eigenen "Leibe" alldas Böse ab, was während des Lebens gegenüber anderen Menschen verübt worden ist, um die vom Menschen zugelassene Lüge auf solche Weise einzusehen, Wege und Möglichkeiten deren Abwendung während ihrer nächstfolgenden Verkörperung zu erkennen.
Da wir die sog. "durchschnittsstatistische" reinkarnierende Seele betrachten und (vorerst) keinen Akzent aufs Sterben der hochseelischen Persönlichkeiten legen, werden wir uns in bezug auf Beerdigung, Riten und deren Befolgung bei der Beerdigung an das im Christentum traditionsgemäss gebildete System halten.
Also, innerhalb von drei Tagen wird die Seele den neuen Verhältnissen der Existenz angepasst, und ungefähr innerhalb von 9 Tagen nach dem Tode werden von der Seele ihre energetischen (karmischen) Spuren im Wohnort des Verstorbenen und dort, wo der Verstorbene sich am meisten aufgehalten hat, "weggewischt". Kommt dies aus irgendwelchen Gründen nicht vor, so können die Verwandten oder die Nächsten an derselben Krankheit erkranken, an der der Verschiedene gerade gestorben ist.
Während der astralen Kontakte musste ich auch mehrmals die schwer sterbenden Menschen objektiv beobachten, die mit allen Kräften widerstanden, dass die Seele den Körper verlassen hätte, und die unter keinem Vorwand wünschten, sich von ihm sogar nach vielen Tagen nach dem Tode zu trennen. In voller Verzweiflung hingeraten, wollten sie überhaupt nicht verstehen, dass ihre irdische Existenz bereits zu ihrem Ende kam, und dass persönlich für sie höchste Zeit war, ihre Existenz auf einer feineren informativen Energieebene, die gar nicht schlechter als die gewesene, sondern sogar unbeschreiblich besser und unvergleichbar schöner als die irdische ist, weiter zu führen.
Obwohl die Seele ihren physischen Körper auch verlassen hat, hält die Seele trotzdem neben ihm, - wenn sogar nicht in unmittelbarer, aber in energetischer Nähe, - eine gewisse Zeit auf, und wenn der Verstorbene sich während des Lebens über alle Fragen nach dem postumen Übergang nicht klarwerden konnte, wenn er an die reale Möglichkeit des weiteren Lebens nach dem Tode nicht geglaubt hat, so kann er nicht sofort "einschlafen" und bleibt in dem Zustand, als ob er mit seinem zerlegenden Körper verbände und bei seiner eigenen Beerdigung anwesend wäre.
In solchen Fällen, abhängig vom Bewusstseinsniveau, entweder wundert er sich auf das ganze Geschehene, weil die Tatsache seines Todes von ihm noch gar nicht eingesehen wird, oder belustigt sich damit, dass alle ihn als einen Toden begraben, obwohl er in der Tat "lebendig" ist, indem er vermutet, dass es ein unbegreifliches Ausspielen ist, das jeden Augenblick aufgedeckt sein kann.
Solch ein Verstorbener bemüht sich auf allerlei mögliche und für ihn zugängliche Weise die Aufmerksamkeit der umgebenden Menschen zu sich zu fesseln, um allen, die ihn während seines Lebens gekannt haben, zu erzählen, dass er noch am Leben ist, dass da gegenüber ihm ein ganz unverständliches und bedauerliches Missverständnis vorliegt, dass es ein merkwürdiges und schreckliches Spiel ist, dass ihm gar nichts weh tut und er sich bereits ganz gut fühlt, usw., u.ä.m. Aber alles ist vergebens.
Verzweiflung packt solche Leute und im Spiegel der sie umgebenden Wirklichkeit können sie sich selber auf keine Weise erkennen. Wie die Blinden wälzen sie sich im dichten Sumpft ihrer eigenen Unwissenheit, ohne etwas zu bemerken, sie bemerken nicht sogar diejenigen, die gekommen sind, um sie zu empfangen und sie nach Hause zu begleiten. Gerade da beginnt der schwerste Prozess, den man mit langsamer "Einsicht" und allmählichem Einsehen des Verstorbenen dessen, dass er wie früher existiert, aber der materiellen Welt bereits nicht mehr gehört, zu vergleichen ist.
Solche Menschen sind den Schatten ähnlich, die sich durch einen dichten Wald eigener Irrtümer und Fehler durchdrängen müssen, indem sie im Chaos seines inneren Inhalts nach und nach den richtigen Weg zum Licht aufsuchen. Aber in einer gewissen Zeit, wenn das Leid der Nächsten und Verwandten etwas nachlassen wird und die Fesseln, durch die das Bewusstsein der Verstorbenen von den Lebenden an dieser Welt herangezogen werden, schwächer werden, beginnen sogar solche Verstorbenen mit Hilfe von zahlreichen Wesen des Lichtes und geistigen Helfern allmählich, Schritt für Schritt, ihren neuen Weg in der Existenz zu erkennen.
Das ist bereits der Tod, aber das ist noch kein Lebensanfang nach dem Tode, denn der Aufenthaltsort, wohin solche Menschen zuerst geraten, kann man nur die "Schattenwelt" nennen, wo jede Seele, die sich selbst im Ersterschaffenen Licht nicht erkennen konnte, auf Myriaden von ihren eigenen "Schatten" und unordentlichen Gedanken stosst, die von der Materie von Astral in die wunderlichen, "lebendig werdenden" Gestalten verwandelt worden sind.
Die Helfer aus der Feinen Welt lassen solche Besinnungen sich in diesem Zustand noch eine gewisse Zeit aufhalten, und dann beginnen ihnen zu helfen, bis sie die Wahrheit ihrer Existenz nach dem Tode vollständig erkennen. Werden sie dabei ihren guten Willen zeigen und diese für sie neue Welt als etwas ihnen feindlich gesinntes oder sie in Gefahr bringendes nicht mehr wahrnehmen, so wird dieser Prozess in die Länge nicht ziehen.
Aber meistens kommt es vor, dass die Seele des Verstorbenen auf ihre Anhänglichkeit zu stark beharrt und irgendeine Hilfe seitens ihrer Begleitenden ablehnt, indem sie am besten vorzieht, mit ihrem karmischen Vergangenen allein zu bleiben. Was ist denn dabei, das ist ihr Recht, - nach dem Tode kann schon niemand jemanden auf irgendeine Weise zu irgendwas zwingen. In diesem Falle braucht die Seele für ihren Prozess vollständigen Selbsteinsehens und Selbsterkennens erst eine längere Zeit, und nichts mehr.
Man kann sagen, dies ist ganz möglich gerade diejenige hauptsächlichste Erfahrung, die die gegebene Seele in ihrer gegebenen konkreten Verkörperung erwerben sollte, nachdem von ihr endlich eingesehen wurde, dass sie nach ihrem sog. "physischen Tode" bereits kein Bestandteil der früheren materiellen Welt ist, sondern dass sie sich der Einheitlichen Ganzheit – der ursprünglichen Liebe – WIEDER angeschlossen hat.
Aber, wie wir bereits erwähnt haben, im Übergangsprozess gibt es auch andere, sehr wichtige Momente, wenn der Übergegangene, bevor er wenigstens teilweises Einsehen von sich selber erwirbt, eine gewisse Zeit im Zustand vollständiger seelischen Ruhe verbleibt, was vom für die Menschen üblichen Gesichtspunkt aus als einen tiefen Schlaf deuten kann. Dieser Übergangszustand kann man aber nicht im buchstäblichen Sinne verstehen, das Bewusstsein des Verstorbenen ist einfach eine gewisse Zeit so, ALS OB es in einer Leere verbliebe.
Am meisten betrifft dies die Menschen, die des sog. "gewaltsamen" Todes gestorben sind. Wird solche "schlafende" Seele in ihren Träumen den Zeitpunkt ihres natürlichen Todes erreichen, so wird sie aufgeweckt und ihre Begleitenden werden ihr helfen allmählich zu sich kommen und in der für sie neuen Welt richtige Orientierung finden. Diejenigen von Verstorbenen, dessen Bewusstsein im tiefen Illusionstraum auch beim Leben verblieb, werden sehr und sehr lange, vorsichtig erweckt werden, um ihr noch unerfahrenes Bewusstsein nicht so stark zu erschrecken, wenn sie wach werden und ihre Umgebung wahrzunehmen beginnen werden.
In diesen Fällen findet ihr geistiges Aufwachen und völliges Einsehen jenseitigen Daseins nicht sofort statt, dafür braucht man eine gewisse Zeit, abhängig von Qualität des Bewusstseins und davon, wie tief die Seele beim Leben "in der Illusion geschlafen hat". Findet aber solch ein Aufwachen einmal statt, so wird es vom Verstorbenen so wahrgenommen, als ob ein Reifen, durch den das Bewusstsein zusammengezogen wurde, plötzlich mit grossem Krach platzen würde, und alles ringsumher verwandelt sich in den von Sonnenlicht überfluteten liebevollen Raum, der die auferwachte Seele mit unsäglichem Glück erfüllt. Gerade so haben mir viele von Verstorbenen ihren Zustand nach dem Auferwachen dargestellt.
Es gibt aber auch sehr viele Menschen, die auch beim Leben auf der Erde daran aufrichtig überzeugt waren, dass nach dem Tode mit ihnen nichts Schlechtes passieren wird, und dass sie auch nach ihrem Übergang aktiv weiter leben werden. Solche Menschen muss man schon nicht weder in den Schlafzustand bringen noch daraus erwecken, denn sie kommen nach kurzer Bewusstlosigkeitsperiode auf natürliche Weise zu sich und beginnen sich selber in der Liebe und Ruhe des neuen Lebens sofort einzusehen.
Tief bewusste, empfundene und aufrichtige Reue in den beim Leben verübten Vergehen zieht auch zur Seele des Verstorbenen die Energievibrationen heran, die man als Erkenntnisgnade bezeichnen kann. Dann kann weitere Entwicklung des völlig bereuten Sünders, wenn er in seiner Feldhülle die oberen Vibrationen vom astralen, mentalen und kausalen Körper kultivieren konnte, nicht nur auf die Ebenen allein der irdischen Raum-Zeit eingeschränkt werden, sondern auf anderen höheren Ebenen entwickelterer Planeten als die Erde gnädig fortgesetzt werden.
Die Beerdigung ist nicht nur letztes Abschiednehmen von dem Menschen, der an eurem Leben teilgenommen hat und, folglich, mit euch karmisch verbunden gewesen ist; überdies ist es auch die Erinnerung euch selbst daran, dass euer Tod auch immer neben euch ist, darum lohnt es sich, darüber nachzusinnen, mit welchen Worten und Gedanken wird von eurer Seele von all denjenigen, die jetzt neben euch stehen oder sich weit aufhalten, vielleicht von euch vergessen, erniedrigt oder unverdienterweise beleidigt, Abschied genommen werden. Die Beerdigung ist ein gutes Mittel dafür, um den Verstorbenen und alle, die ihm die letzte Ehre erweisen, daran zu erinnern, dass niemand von uns, Menschen, allein der Körper ist, dass und das Leben und der Tod viel gewichtigere und unermesslich tiefere Erscheinungen sind, als wir üblicherweise meinen.
Die Beerdigung ist auch die Erinnerung daran, dass es nutzlos ist, den Gott irgendwo im Himmel, im Paradies zu suchen, man soll ins Innere von sich selbst schauen, man soll den an einem Komplex leidenden Verstand sich ans Herz wenden lassen und aus der Quelle von Liebe und Weisheit trinken. Das ist eine Gelegenheit für die Lebenden, ihre Herzen für Kummer zu offenbaren, ihr Leiden zu zeigen, sowie sich demjenigen anzuvertrauen, wer über die Grenzen physischer Empfindungen hinaus verbleibt. Lasst eure Herzen in der Liebe weit aufgemacht werden, sondern nicht geschlossen werden wegen der Angst vor dem Tode, während ihr euch in bezug auf Mitgefühl, Verletzbarkeit und Wahrnehmung der Vergänglichkeit nochmals überprüfen.
Die Beerdigung ist eine Möglichkeit der Initiation nicht nur für diejenigen, die gestorben sind, sondern auch für diejenigen, die zur Beerdigung gekommen sind. Man soll nur verstehen, dass sowohl vor den Lebenden, als auch vor den Verstorbenen Eine Aufgabe steht: den Gedanken an eigentliche Abtrennung vom Ganzen abzulehnen, sich mit dem Schein unserer wahren Natur zu vermischen und mit deren Urgrund zu verschmelzen.
Die Beerdigung ist noch eine Möglichkeit dafür, um sich zu bemühen, seine sämtlichen Sachen zu vollenden, all das, was uns abtrennt, freizulassen und die grundlegende Einheit aller lebenden Wesen auf der Erde und im Weltraum anzuerkennen. Das ist noch eine gute Chance für die Seele, die Tatsache zu begreifen, dass, obwohl ihr gewesener zerlegender Körper jetzt auch im Grab liegt, das Wesen des Menschen aber in jedem anderen Ort, aber nicht im nutzlosen physischen Körper verbleibt.
Darum soll man vor dem Körper des Verschiedenen keine Angst haben: seine Seele verbleibt im Laufe von drei Tagen – vor der Beerdigung und während deren – immer nebenan und beobachtet das ganze Geschehene, sich freuend und sich betrübend, sich aufregend und an euch denkend.
Der Leichenmahl ist mentale energetische Informationszuspeisung der Seele, die für deren weitere Transformationen in der Feinen Welt notwendig ist: je mehr Gutes in dieser Zeit spricht man vom Verstorbenen oder denkt man an ihn, desto leichter und schneller finden die Verwandlungen seiner Seele statt, die mit Hochfrequenzschwingungen der Liebe und Güte gesättigt wird.
Die Frage nach Kremation oder Begrabung des physischen Körpers, sowie die Zerlegung der Leiche im Wasser FÜR DEN VERSTORBENEN SELBST hat bereits keinen prinzipiellen Unterschied. Einfach mittels des Feuers wird der Körper auf seine Molekularstrukturen viel schneller zerlegt . Die Kremation – die Feuerbestattung der Leichen – ist jedoch eine humanere Weise der Begrabung, obwohl wir auch zahlreiche Einwände vermuten.
Während die Väter der christlichen Kirche behaupten, dass das Feuer ein Zeichen der Hölle ist, legen sich gar keine Rechenschaft darüber ab, dass das astrale Feuer ("das Feuer fressende") und das physische Feuer sind zwei vollkommen unterschiedliche Zustände der Materie, von denen der letzte mit der Feinen Welt einfach nichts zu tun hat.
Aber die Tatsachen sind eine hartnäckige Sache: das Feuer schnitt die Energetik der Seelenhülle des Verstorbenen von allen innerhalb seines Lebens entstandenen groben und nicht geistigen Verbindungen besonders völlig ab, was das Bewusstsein des Verstorbenen durch die Anfangsstadien des Übergangs nach dem Tode erfolgreicher und nicht so schmerzhaft gehen und den zum individuellen Paradies – zu seiner Reinkarnationszelle -führenden Weg betreten lassen, um auf solche Weise den nächstfolgenden Reinkarnationszyklus erfolgreich zu vollenden.
Ihr alle sollt verstehen, dass bei üblicher Weise der Begrabung der Verstorbenen kann der Leichenschmaus, über deren Notwendigkeit wir eben da gesprochen haben, keine Quelle zusätzlicher Energie für die Seele, sondern ein grosses Hindernis in ihrer Wanderschaft nach dem Tode. Dies kommt dann vor, wenn anstatt der freudigsten und guten Erinnerungen aus dem Leben des Verstorbenen, die zur Ausstrahlung der Energie beitragen, die Verwandten und Nächsten wegen eines schmerzlichen Verlustes zu leiden, zu weinen und tief zu bedauern beginnen.
Bleibt der Kummer nicht überlebt, so verursacht er den sog. "psychologischen Mangel" und kann nicht nur das ganze weitere Leben der auf der Erde weiter Lebenden verfinstern, sondern auch die weitere Existenz der Seele des Verstorbenen sehr stark erschweren. Darum den Kummer soll angenommen sein, aber nüchtern, mit dem Begreifen des Wesen des Sterbensprozesses und nicht nur durch den Verstand, intellektuell, sondern auch aus tiefstem Herzen, emotionell tief erlebt sein.
Brecht in Schluchzen nicht aus und grämt euch zu Tode nicht, den wahren Sinn des Todes als Befreiung der Seele von der schweren irdischen "Plackerei" annehmend. Unterdrückt jedoch auch eure Tränen nicht, denn durch die Tränen werdet ihr nicht nur astral gereinigt, sondern auch wird auch die Seele des Verschiedenen energetisch zugespeist. Unterhaltet euch innerlich mit ihr, denn ihr wisst, dass sie, die Seele, immer neben euch ist, alles hört, versteht, nur aber nichts erwidern kann. Darum sprecht mit ihr selbst, erinnert euch dabei an das Beste und Freudigste, was früher beim Leben für die beiden allgemein war.
Die Bitterkeit des Verlustes und häufige gramvolle Anrede der Gestalt des Verstorbenen schaffen starke energetische Anhänglichkeit, was in bedeutendem Masse die natürliche Vorwärtsbewegung der Seele erschwert und ihr die wertvolle Energie, die sie für Überwindung verschiedenster Schwierigkeiten subjektiven Charakters braucht, abnimmt. Darum bemüht euch, dies alles zu verstehen, und erlernt den Tod ihrer Nächsten nicht mit Kummer, sondern als Anfang einer neuen hellen Periode in ihrer Existenz wahrnehmen.
Die Menschen meiner Generation der jetzt bereits ehemaligen Sowjetunion wurden als Gottlose erzogen, es ist die verlorene Generation, die nicht, dass sie vergessen hat, aber einfach nichts davon weiss, was unsere Väter und Grossväter üblich getan haben, als jemand von Verwandten gestorben ist. Also, ich erinnere, dass es sehr gut ist, wenn man über dem Körper des gestorbenen Christmenschen den "Kanon zum Aushauchen der Seele" und danach möglichst länger das Psalmbuch liest.
Eine äusserst wertvolle Hilfe der scheidenden Seele leisten die Letzte Ölung und das Totenamt, und am dritten, neunten und vierzigsten Tag soll man in der Kirche zu Ehren des Verstorbenen den Totengedenkgottesdienst halten, der dann auch jeden Jahrestag seines Todes wiederholt werden soll. Während des Frühgottesdienstes und der Vesper vergesst nicht im Gottesdienst auch eure gestorbenen Verwandten zu gedenken, dies brauchen nicht nur deren Seelen, vielmehr ist dies für euch selbst, für eure eigenen Seelen notwendig.
Für die Seele des Verstorbenen ist dies auch ein verantwortliches und feierliches Moment, denn in ihrem auferweckten Gedächtnis erfolgt vollständige geistige Umwertung ihres ganzen auf der Erde gewesenen Lebens, Umwertung ihres Verhaltens gegenüber jedem von denen, mit wem sie, sei es sogar auch flüchtig, beim Leben bekannt war. Darum möge sie, während sie in euren Gedanken Resonanz findet, gegenüber euch nur die beste Meinung und die beste Erinnerung an euch bleiben, besonders falls der Verstorbene beim Leben falsche Vorstellungen von euch hatte.
"Der Gott, der Erlöser, verbleibt in euren Seelen und zeigt sich durch eure Füsse, Beine, Handflächen und Hände. Die Kraft kommt nie weder durch Untätigkeit noch durch Erwartung jemandes, der eure Lasten tragen wird oder die Arbeit tun wird, die ihr tun sollt.
Wenn ihr aber alles mögliche tut, um euer Lasten ertragen und eure Arbeit erfüllen zu können, so bringt ihr für den Gott ein Ihm lieben Opfer. Und dann weht der Heilige auf euer glühendes Opferfeuer, damit es entbrennen und eure Seelen mit Licht, Kraft und Hilfsbereitschaft erfüllen würde.
Das wirksamste Gebet, das der Mensch jeden Gott anreden kann, ist die Hilfe denjenigen, die Hilfe brauchen, denn dass ihr für die anderen tut, so tue für euch der Heilige".Evangelium Jesu Christus, 46:13-17.
~~~ GEBET FÜR VERSTORBENE ~~~
Ausserdem, wenn ihr einen sehr starken Wunsch habt dem lieben und nächsten Menschen auf dem Wege zu seinem wahren Haus nach dem Tode eine wirksame Hilfe leisten, so raten wir euch, den unten angeführten Text zu benutzen, um innerhalb der ersten zwei-drei Wochen sitzen zu können und mit ihm allein eine gewisse Zeit das innerliche Gespräch zu führen, auf sein Photo neben der angezündeten Kerze sehend.
Erinnert zuerst an irgendwelche Fragmente aus eurem gemeinsamen Leben, sprecht über eure Gefühle, über die Liebe, wünschen Erfolg auf dem Wege zum Haus. Danach, während ihr die Worte wählt oder ersetzt, abhängig davon, wer der gestorbene Mensch für euch war, könnt ihr für ihn den unten angeführten Text lesen.
"Mein Lieber, Teurer! Lebe weiter! Du sollst wissen, dass du nicht gestorben bist, sondern in einer anderen Welt weiter lebst. Dein Weg in der Welt ist derselbe, wie er diesseits war. Der Sachverhalt ist so, dass die Veränderungen in unserem Leben nie ihr Ende haben und haben werden.
Mögen die Besorgnissen um Deinen Körper in Deinem Bewusstsein keinen Platz finden, erlebe keine Anhänglichkeit Deinem Körper, weil er nur eine Leere, Form ist, die du nicht mehr brauchst, denn die Welt, in dem du jetzt leben wirst, ist die Welt vervollkommeneren Formen.
Lebe weiter! Dass du empfandest, dachtest oder spürtest, war nur mit diesen Formen, mit dieser Leere verbunden. Darum denke an nichts und an niemanden, wen du hier verlassen hast, - wir alle werden nebeneinander sein und werden einander beim anderen Leben helfen. Bestrebe dich einer neuen Augenblick entgegen, der auch so leer wie auch die ursprüngliche Ewigkeit des Daseins ist.
Mein Teurer! Lebe weiter! In der Tat wird auf dieser Erde niemand geboren, folglich, auch stirbt niemand. Es gibt nicht weder das Welken noch den Tod. Dass wir das Leben nennen ist eine Illusion, und der Tod ist nur ein Schlaf. In der Tat trennen wir uns nie vom Gott ab, der die Liebe ist.
Du bist auch nicht gestorben, wir kommen nur hierher und dann, nachdem wir unsere Sache vollendet haben, kehren wir zu uns nach Hause, als ob es eine Schichtarbeit wäre, jedes Mal unsere Körper wie Arbeitskleider wechselnd, zurück. Der alte Körper wird abgelebt und zerfällt, und wir bleiben in unserer wahren Kleidung, die keinen Anfang und kein Ende hat und die Grenzen von Formen, Empfindungen, Gedanken und Bevorzugungen überschreitet.
Mein Lieber! Lebe weiter! Man soll auf niemanden böse sein, weil jeder Mensch nur die ihm anvertraute Sache erfüllt, von dessen wahren Zweck niemand ausser dem Gott weiss.
Es können weder reine Menschen, noch schmutzige, noch schlechte, noch gute. Du brauchst dich vor nichts und vor niemandem retten, es lohnt sich nicht, dich um nichts, was hier von dir verlassen oder unvollendet wurde, sorgen. Klammre dich an nichts an, weder an früherer Anhänglichkeit, noch an gewohnten Formen, Wünschen und Angewohnheiten.
Mein Teurer! Lebe weiter! Halte das Sichtbare für das Licht, in dem du es siehst, nicht. Überschreite die Grenzen deiner Unterteilung in den Verstand und Körper, gehe ins Licht tief ein, wie dies auch schwer wäre. Denke daran, dass diejenigen, die sowohl beim Leben, als auch nach dem Tode vom Wege des Lichtes nicht abkommen, nicht ausgeartet werden.
Diejenigen aber, die dem Licht den Weg der Finsternis vorziehen, werden immer wieder für neue Leiden reinkarniert. Darum schliesse dich dem Dasein des Alls mutig an! Nimm die Wahrheit so an, wie sie ist, vermische dich mit dem Einheitlichen, mit der Liebe und werde die Liebe…
Wir alle da bisher noch auf der Physischen Ebene der Erde gebliebenen sorgen uns um Dich, denken an Dich, und wissen, dass es DORT, wo du dich jetzt aufhältst, keine Vorstellung von der Zeit und Fristen gibt, durch die wir uns beim Leben täuschen. Darum werden wir alle wieder einander begegnen, weil keine Illusion des Todes kann uns zwingen einander nicht mehr zu lieben.
Der Gott ist vor allem die Liebe! Bis wir lieben, sind wir im Gott, und dies heisst, dass unsere Liebe zueinander uns ewig macht. Darum nehmen wir von Dir nicht "Abschied", sondern sagen zu Dir: "Bis bald, mein Teurer!"
Mit dem Text kann man variieren nach eurem eigenen Ermessen, abhängig von eurer Wechselbeziehungen mit dem Verstorbenen, der Sinn aber soll derselbe bleiben. Etwa in zwei Wochen könnt ihr dies ein-zwei Mal pro Woche lesen, und dann – ein-zwei Mal pro Jahr. Solch ein Lesen bringt einen wertvollen Nutzen nicht nur dem gestorbenen Menschen, sondern auch euch, weil es den beiden helfen wird eure Anhänglichkeit freilassen, die Sachen vollenden und gute Wünsche auf den Weg mitnehmen.
"Der Gott wendet sich an die Herzen, und die Herzen sollen sich an ihn wenden, das ist eben das Gebet. Das Gebet besteht nicht darin, dass man nach dem Gott schreit, steht oder sitzt, oder, das Knie gebeugt, Ihm über alle Menschensünden erzählt. Das Gebet besteht nicht darin, dass man dem Heiligen über Seine Erhabenheit, Herzensgüte, Mächtigkeit und Grossmut erzählt.
Der Gott ist kein Mensch, Ihn kann man nicht wie einen Menschen für Lobpreisung kaufen. Das Gebet ist ein leidenschaftlicher Wunsch, dass alle Lebenswege licht wären, dass jedes Vorhaben von dem Wohl gekrönt werden würde, dass jedes lebendige Geschöpf unter unserer Vormundschaft gediehe. Eine edle Tat, Hilfsbereitschaft ist eben das Gebet, das flammende, wirksame Gebet. Die Quelle des Gebets liegt im Inneren des Herzens; durch den Gedanken und nicht durch das Wort steigt das Herz zu Gott empor und wird gesegnet.".Evangelium Jesi Christus, 12:5-11.
Der Baustoff des Bewusstseins ist ein Gedanke. Beachtet die Reinheit eures Denkens. Vertreibt die bösen, niedrigen, kleinlichen, unwürdigen Gedanken. Befürchtet die Gereiztheit – sie ist sehr giftig. Das beste Reinigungsmittel fürs Bewusstsein ist das aus tiefstem Herzen ausgehende Gebet. Nur das Lernen der Gebete wird mit sich wenigen Nutzen bringen. Das Hauptsächlichste bei der Anrede zum Gott ist ein seelischer Ausbruch und ein herzlicher Impuls. Man kann sich an den Gott einfach sogar mit den gewöhnlichen, aber aufrichtigen Worten wenden: "Möge es allen Menschen gut gehen!"
Befreit euch von Bosheit, Neid, Habgier und gegenseitigen Tadel.Schafft die Güte immer und überall. Habt an alles und an alle gute und reine Gedanken. Sogar an die UNMENSCHEN, die noch in der Zukunft durch diese schwere Erfahrung der Menschenverkörperungen, durch die ihr jetzt "geht", gehen sollen. Sie sind unsere jüngsten Brüder und all das nicht anziehende oder unmoralische, was sie besitzen, haben sie von uns selber entlehnt. Sie sind Widerspiegelung von dem Schlechtesten, was die Engelsbewusstsein während des langanhaltenden Verbleibens in der grobmateriellen Menschenform angesammelt hat.
Ihr hört denn nicht auf eure Katze oder euren Hund wegen deren egoistischen oder unberechenbaren Charakters zu lieben. Die Tiere bleiben die Tiere, obwohl sie sich auch bemühen, in vielem ihre Besitzer nachzuahmen. Darum raten wir euch: sorgt um das Wohl der anderen, um das Wohl der Welt – nur so könnt ihr euer Bewusstsein von allen pathologischen Bazillen seelischer Verwesung und moralischer Verkommenheit reinigen.
Beiläufig gesagt, ist das mächtige Wort-Symbol "AMEN" (ebenso wie das Wort "HALLELUJA") ist kein judischer Begriff, sondern war von den Juden und Griechen aus der Sprache der Chaldäer entlehnt. Auf der heutigen Evolutionsetappe der Entwicklung der Menschheit gehört die Klangkombination "AUM", "AMIN", "AMEN" zum Höchsten. Diese Worte soll man klar und gedehnt aussprechen, sich vorstellend wie die Tonschwingungen im ganzen Weltall weit verbreitet werden und zu euch Aufmerksamkeit und Energien aller lichten Göttlichen Kräfte heranziehen.
Die Wirkungskraft vom Klang dieser Worte wird verstärkt, wenn man sie siebenmal wiederholt, oder siebenmal mal sieben. In singendem Tonfall ausgesprochen, sollen die Töne ihrem Klang nach dem Geläute ähnlich sein. Die Schwingungen dieser Klangkombination, verstärkt durch den Glauben an den Schöpfer der Welt, werden uns der Höchsten Göttlichen Energie anschliessen, unsere Seele, unser Haus und den Raum rings um uns her reinigen. Diese mächtig und bewusst im Chor ausgesprochenen Töne besitzen eine riesige Reinigungskraft.
"AMEN" heisst gar nicht "möge es so sein" oder "wahrhaftig", wie viele uneingeweihte meinen. Seinem Klang nach entspricht es dem Wort-Symbol "AUM" und bedeutet die Bestätigung der Existenz oder des Göttlichen Seins, d.h. des Einheitlichen Gottes in uns selbst. Man soll genau wissen und verstehen, dass jeder von uns ausgesprochene Laut eine Resonanz eines entsprechenden Lautes in der Feinen Welt hervorruft und in Gang jeweilige Naturkraft bringt. Jeder Laut oder jedes Wort finden seinen Widerhall, sein Echo in allen irdischen Plänen und Lebensformen, von denen im ganzen uns umgebenden Raum wie in einem Ameisenhaus wimmelt, auf solche Weise all diese Myriaden zur Tätigkeit anregend.
Wird das Wort "AMEN" von einem geistig reinen Menschen ausgesprochen, so wird es nicht nur weniger erhabenere, in planetarischen Räumen und Naturelementen verbleibende Kräfte, sondern auch sein Höchstes "Ich" – des Gottes in seinem Inneren - zur Handlung anregen oder zur Aktivität erwecken. Dieses richtig ausgesprochene Wort hilft dem durchschnittsguten Menschen geistig und moralisch stärker werden, besonders wenn er durchs wiederholte Aussprechen des Wortes "AMEN" über die Mächtigkeit dieses Wortes in sich selbst konzentriert meditiert, seine ganze Aufmerksamkeit auf die unsägliche Erhabenheit des Gottes richtend.
Aber den Kummer erlebt derjenige, der dieses Wort "AMEN" vor dem Verüben irgendeiner Versündigung mit weit gehenden negativen Folgen oder nachdem sie verübt war aussprechen wird: durch den Klang dieses mächtigen Wortes zieht er zu seiner unreinen Aura Myriaden von unsichtbarem Beisein und niedrigsten Kräften heran, die mit Ungeduld den Augenblick des Aufrufes zur Handlung erwarten, ohne den sie sich durch die Göttliche Seelenhülle zum Menschenbewusstsein nicht durchbrechen können.
"Der Gott hört das Gebet des Glaubens und wenn ihr mit dem Glauben bittet, werdet ihr erhalten. Ihr sollt nicht ungerecht bitten. Der Gott hört kein Gebet des Menschen, der zu Ihm mit den Händen, befleckt mit Blut anderer Menschen, kommt.
Und der, wer neidische Gedanken hegt und seine Nächsten nicht liebt, kann ewig zu Gott flehen, der Gott aber wird ihn nicht hören. Der Gott kann nicht für die Menschen mehr tun, als das, was sie für die anderen Menschen getan haben".Evangelium Jesu Christi, 153:8-11.
Im Zusammenhang mit dem Dargelegten kann es nicht unerwähnt bleiben, dass jedes Gebet, wenn es MENTAL nicht ERZEUGT ist und wenn es die reinigende Wirkung des reinen Herzens nicht erlebt hat, wenn es an den Gott nicht in Stille und Schweigen des Verstandes gewendet worden ist, meistens negative, sondern keine positiven Folgen sowohl für den Flehenden selbst, als auch für denjenigen, für wen man fleht, hat. Die Menschen sind gar nicht informiert über die mächtigen Ergebnisse, die sie durch ihre von kleinlichen und egoistischen Gedanken oder sogar von einfach unbewussten Anregungen begleiteten Gebete erreichen.
Damit die Folgen vortrefflich wären, soll das Gebet vom Menschen GESPROCHEN werden, der weiss, wie im Schweigen des Verstandes, aber in der Hoffnung aus tiefstem Herzen gehört zu sein, wenn das Gebet nicht zu einer einfachen "Bitte" wird, sondern sich in einen Befehl umwandelt, der die Kräfte regiert und Energien der Höchsten Pläne des Göttlichen Daseins in Gang bringt.
Und Jesus sprach: "Der Glaube ist die Kraft des Herrn. Alles ist möglich für denjenigen, der aus tiefstem Herzen glaubt… Es gibt keinen Glauben ohne Gebet. Der Glaube ist die Flügel des Gebets; die Flügel aber werden von allein nicht fliegen".
Evangelium Jesu Christus.
Aufrichtige und reine, nicht vom Verstand ausgehende, sondern vom Herzen ausstrahlende Gebete sind immer wirksam, die Verstorbenen brauchen unsere Gebete, denn die Seele kann nach dem Tode nicht, obwohl sie das auch sehr stark wünschen würde, sich selbständig gründlich verändern und so zu leben beginnen, wie sie es eingesehen hat oder möchte; dafür braucht sie Hilfe von aussen her. Aber sie kann nicht an unseren Gebeten für sie teilnehmen und tut dies, wenn sie sich von groben Vibrationen ihres astralen Körpers schneller reinigen will und um auf solche Weise ihr Verbleiben in untersten Astralen Schichten zu verkürzen.
Besonders wirksam sind die Gebete für Verstorbene, die in der Kirche während der Göttlichen Liturgie gesprochen werden. Das ist das meiste, was ihr für den Verstorbenen nach seinem Tode im Laufe von vierzig Tagen tun könnt. Faulenzet nicht und vernachlässigt eure Möglichkeit, dem Nächsten zu helfen, nicht, denn dann wird sich jemand auch um eure Seelen nach eurem Tode sorgen.
Die christliche Religion belehrt uns: "Die Seelen der Heiligen und Gerechten und der uns liebenden gestorbenen Verwandten beten für uns ebenso wie wir für sie. Die Verbindung durchs Gebet zwischen den Lebenden und Gestorbenen hört nie auf".
ÂDa sind zwei kurze Gebete für Verstorbene: "Christus gib der Seele Deines verstorbenen Knechtes (Deiner verstorbenen Knechtin) – (Namen nennen) - eine ewige selige Behausung zusammen mit den Heiligen, wende jede Krankheit, jeden Kummer, jedes Seufzen ab, und gib das ewige Leben".
Der Tod verändert nichts in der moralischen und geistigen Menschennatur, und die Veränderung des Zustandes, hervorgerufen durch den Übergang aus einer Welt in eine andere, bleibt ihn denselben wie er auf der Erde war. Darum betreffen die obenerwähnten den Verstorbenen auf dem Wege nach dem Tode erwartenden Gefahren hauptsächlich die Menschen mit dem schwach entwickelten und nicht entwickelten astralen Körper. Das Bewusstsein der anderen aber, laut dem Gesetz der Anziehung eines ähnlichen zu einem anderen ähnlichen, wird die durch Fehler nicht belasteten Seelen aufs von ihnen erreichte Daseinsniveau nach dem Tode recht schnell und schmerzlos bringen.
"Das Leben der Pflanzen und des Leibes, das das Menschenhaus baut, dient nie als Nahrung für die Seele. Der Geist ernährt sich nicht von dem Gerippe eines Tieres oder einer Pflanze. Der Gott ernährt die Seele direkt vom Himmel aus; das Brot des Lebens kommt von oben herab .
Die Luft, die wir einatmen, ist mit dem Heiligen Geist erfüllt, und derjenige, wer will, kann diesen Heiligen Geist annehmen".Evangelium Jesu Christi, 126:11-13.
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