Die Reinigung vom Bösen noch zu Lebzeiten



Die Wechselwirkung des Egregors mit der Umwelt wird durch mehrere Gesetze verwirklicht. Einer von diesen Gesetzen verlangt insbesondere eine adäquate Reaktion auf beliebige Erscheinungen in der Umwelt, das heisst, dass das energetische Niveau der Gegenwirkung mit dem energetischen Niveau der Einwirkung übereinstimmen soll...

Das bedeutet, dass das Gebot von Jesus Christus, das uns auffordert, "die linke Wange unterzustellen, wenn jemand auf die rechte schlägt", nicht einfach ein passives Verhalten des Guten gegenüber den aggressiven Handlungen des Bösen bedeutet, sondern die Anwendung in Bezug auf die grobe aggressive Energie der gleichstarken und ziemlich leistungsfähigen Energieströmen von geistigen Vibrationen und die Aufbewahrung des hochfrequenten Niveau an den geistigen Energieströmen, die aus dem führenden Egregor austreten.

Das bedeutet überhaupt nicht, dass man bei der Wechselbeziehung das Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn" anwendet, weil dies einen hoch entwickeltes Egregor bis zum Niveau eines dämonischen Ergregors herabsetzen würde, sondern es besagt, dass die Eigenschaften der hochfrequenten Energien (das Gute) rationell dazu angewendet werden, um eine qualitätsmässig niedrigfrequente Energie (das Böse) zu verbrennen. Das Gute und die Liebe sind qualitätsmässig der böswilligen Einwirkung, in welcher Form sie auch erscheinen mag, deutlich überlegen.

Jesus sprach über das Entgegenstellen dem Bösen mit der mächtigsten Waffe, der Liebe zu jedem von deinen Nächsten, unabhängig davon, in welchem persönlichen Verhältnis zu euch, ER in der jetzigen seiner Verkörperung zu stehen GENÖTIGT IST.


     Das Begreifen des Lichts und der Dunkelheit und ebenso die Übereinstimmung der Gestirne mit unserer Quelle benötigt schon ein Rat der feurigen Welt. Elend sei derjenige, der erhofft, aus der Dunkelheit das Licht zu bekommen. Er wird den Schatz in der Dunkelheit nicht erwägen können. Man sollte nicht denken, dass dieser Hinweis begrifflich ist. Im Gegenteil jeden Tag werden Bündnisse zwischen dem Licht und der Dunkelheit geschlossen. Wenn man so einen Verbündeten der Dunkelheit zu sich bringt, wird ihn niemand spüren können, nur ein Hund wird die Dunkelheit anbrüllen. Man kann sich irren, aber es ist unverzeihlich, diesem Rat nicht zuzuhören. Wir werden das Wohlwollen nicht aufgeben, aber warum sollte man ins stürmische Meer ohne Rettungswesten geraten?!

Lehrer


Das Kern der progressiven Entwicklung jedes Menschen liegt in der Synthese und in dem Entgegenstellen zwischen dem Guten und dem Bösen, und der Sinn der Selbstvervollkommnung des Menschen liegt in der Auseinandersetzung dieser Kräfte, im Überwinden der Kräfte des Bösen durch die Kräfte des Guten. Aber kämpfen und siegen, ist nicht gleich vernichten, da eine vollständige Vernichtung der einen Kraft, das Ende in der Selbstentwicklung der anderen Kraft bedeutet. Man muss begreifen, dass die Vernichtung der Form sich nicht als Vernichtung des INHALTS erweist! Sogar, wenn man die physische Materie vernichtet, kann man die Träger des Bösen nicht besiegen.

Erstens, der böse Ursprung des Menschen liegt nicht im physischen Körper, sondern in der tierischern Seele des Mensches: in den subtilen energetischen Körpern der Gedanken und Gefühle. Und wie Sie wissen, kann man den Gedanken nicht vernichten. Zweitens, in der Idee der physischen Vernichtung des Bösen selbst, steckt schon der böse Ursprung: Gewalt, Hass und Brutalität. Auf diese Weise tritt die Aggression des Bösen nicht nur in der Auseinandersetzung mit dem Guten hervor, sondern auch wenn man etwas Gutes tut, sich aber, in der Handlungen, den Gedanken und den Gefühlen mit dem Bösen angleicht.

Das Gute, das in der Angst aufwächst, ist ein gefährliches "Wehrwolf", und, es gibt keine grössere Gefahr für den Mensch als heuchlerische Zweideutigkeit dieses "Guten". Das Böse ist das Gift und der Unkraut des Lebens. Man darf und soll es von Grund aus ausroden, doch danach kann man es entweder vernichten, oder aus diesem Bösen ein Heilmittel für die Leidenden und Bedürftigen herstellen. Bitte denkt daran: wenn man etwas sinnlos vernichtet, was in die Logik Ihres Bewusstseins nicht hineinpasst, könnten Sie das Böse tun, weil die Unfähigkeit die Kraft des Bösen im Namen des Guten zu verwenden, bedeutet, dass man die Leidenden und Bedürftigen ohne jeglicher Hoffnung auf die Rettung allein lässt, was den Geboten von Jesus Christus widerspricht.


     Nicht böse zu sein, das heisst nicht, willenlos zu sein. Es kam schon nicht selten vor, dass Menschen, sich eine ihrer Beschaffenheiten entzogen haben und dabei auch eine andere wertvolle Eigenschaft verloren haben. Man sollte keine schändlichen Eigenschaftsüberbleibsel mit wertvollen Errungenschaften verwechseln. Die Bosheit ist unwürdig, aber die Entrüstung des Geistes bewirkt jene Empörung der Elemente, welche sich in den höchsten Geboten befindet. Die geistige Schlacht hat nichts gemeinsames mit der Bosheit. Das Licht durchdringt die Dunkelheit nicht aus Bosheit.

Lehrer


Manchmal stellt man mir die Frage, wie hat man sich im Falle einer offenkundigen physischen Aggression zu verhalten? Man sollte doch nicht einem wütenden Strassenlümmel lautlos das Gesicht wenden, und man sollte auch nicht die Frauen und Kindern ohne sicheren Mannesschutz lassen. Aber wenn man dem Bösen entgegentritt und es aktiv verhindert, vernichtet man es etwa nicht? Man sollte es immer können, das Böse zurückzugeben, dorthin (oder demjenigen), woher (oder von wem) es gekommen ist. Das ist alles. Was ist schlecht daran, wenn man dem Menschen rechtzeitig die Schuld zurückzahlt?

Werden Sie etwa gewalttätig oder zeigt Ihr Angst oder Aggression, wenn Sie die um Hilfe bittende Person mit seinem Schild deckt und Ihre Waffen zur Schutz hervornehmt? Sie fuchteln doch nicht mir Ihren Waffen herum, aber Sie sollen auch nicht verbergen, dass Sie bereit sind, sich zu verteidigen. Auf diese Weise geben Sie dem Menschen, der unter dem Einfluss von Kräften des Bösen steht, die Möglichkeit sich zu entscheiden, entweder sich zu beruhigen und zurückzutreten oder einen blauen Fleck unter dem Auge zu bekommen. Zeigen Sie etwa Brutalität, wenn ihr jemanden vor der ihm drohenden Gefahr warnt? Nein, im Gegenteil das ist ja der echte Edelsinn, die Möglichkeit zu haben, es dem Strassenlümmel und Schuft zurückzuzahlen und ihn dabei vor den möglichen Folgen seiner Aggression zu warnen.

Ihre Handlungen mögen für den Angreifer schmerzhaft und unangenehm sein, aber sie dürfen nicht brutal sein und dürfen die Rahmen der vernünftigen Selbstverteidigung nicht übersteigen. Die Brutalität zeigt man, wenn man plant und einen günstigen Augenblick abwartet, um selbst anzugreifen und dem Menschen einen möglichst grossen Schaden anzurichten. Im Kampf des Guten gegen das Böse ist jeder vernünftige Mensch, der eine harmonische Dreieinigkeit des Geistes, des Verstandes und der Liebe entwickelt, bereits ein Krieger.

Man sollte nie vergessen, dass jeder Mensch seine Interesse für jemanden aus oft von ihm persönlich nicht abhängenden Gründen zeigt (oder nicht zeigt). Darum geschieht jedes Treffen der Menschen aus einem gewissen Grund - zum Austausch von Energie und Information. Wenn man euch ein Austausch von grober Energie (Skandal, Streit, Schlägerei u.s.w.) anbietet, und Sie bräuchten sie nicht, dann gebt Sie diese demjenigen, der sie braucht, demjenigen, wer sie persönlich von Ihnen erhalten will. Darin liegt die wahre Natur des Kampfkunstmasters.

Das kann man mit dem Anruf des Notarztes vergleichen, wenn Sie in Ihrem Inneren eine Pathologie oder Übelkeit verspürt. Sie freuen sich über die Ankunft des Arztes, weil er Ihr Leiden lindern kann; warum freuen Sie sich denn nicht über jeden anderen Menschen, der gekommen ist, um Sie von der schrecklichen und gefährlichen Krankheit des Bösen, die in Ihnen innewohnt, zu befreien? Ja, seine Heilmethoden können Ihnen sehr ungewöhnlich vorkommen: Schreien, Beleidigungen, Drohungen, vielleicht sogar unangenehme physische Handlungen. Aber all das ist nur Unsinn und Quatsch in Vergleich mit dem seelischen Leiden, das Sie nach dem Tod bevorsteht, wenn dieses Böse in Ihrem Inneren bleibt. Versuchen Sie immer Gott das Göttliche und dem Menschen das Menschliche zu geben.


     "Wahrlich, Fallen lauern überall. Nur allzuleicht versündigt sich der Mensch und fällt. Doch er erstarkt nach jedem Fall, wenn er sich neu erhebt. Wehe den, der andere verführt!

     Wollen eure Hände euch verführen, haut sie ab. Denn besser ist es, ohne Hände schuldlos dazustehen vor den Menschen und vor Gott, als einen makellosen Leib zu haben und die Seele zu verlieren.

     Wenn euch eure Füsse Ärgernis bereiten, haut sie ab. Denn besser ist es, in das Grosse Leben ohne Füsse einzugehen, als dem Fluch anheimzufallen.

     Wenn euch eure Augen oder Ohren in die Sünde locken wollen, ist es besser, diese als die Seele zu verlieren.

Evangelium von Jesus Christus, 131:16-21.


     Teilt alles in vier Teile: der erste Teil- dem Höheren, der zweite Teil- dem gemeinsamen Wohl, der dritte Teil – dem Nächsten und der vierte Teil – für sich. Aber es kommt der Tag, dass es nur drei Teile übrigbleiben, denn der vierte Teil wird vom zweiten Teil in sich aufgenommen.

Lehrer


Und jetzt versuchen wir so ausführlich und verständlich wie möglich das Obengesagte zu erklären. Darum bitten wir Sie, alle Ihre eitle Gedanken beiseite zu legen und das, was wir Ihnen sagen, genau zuzuhören, weil es möglicherweise das Wichtigste von allem ist, was wir Ihnen schon erzählt haben und noch in unseren nachfolgenden Büchern erzählen werden. Versuchen Sie bitte die Nummer dieser Seite zu merken, falls Sie das Buch nochmals lesen werdet. Denn wenn wir unsere "Offenbarung" sogar nicht geschrieben hätten, aber es würde uns gelingen, den Sinn des Untengesagten Ihrem Bewusstsein näherzubringen, dann wäre bereits diese von uns mit solcher Sorgfältigkeit vorbereitete Verkörperung unseres Bruders Oris auf der Erde nicht vergeblich.

Also, es geht darum, dass nach dem Tode eines Menschen, seine Seele sich mit ganz verschiedenen Archetypen, Gedankenformen und anderen Astralwesen, die nur einen Satz der Vibrationen besitzen, welche für den Astrakörper der gegebenen Persönlichkeit des Verstorbenen charakteristisch sind, trifft. Das können böse und neidische Wesen sein, die menschliche Gestalt verloren haben, oder auch gute und teilnahmsvolle Menschen, die sehr hilfsbereit und sogar aufopfernd sind; man kann von schrecklichen und furchtbaren Ungeheuern überwältigt werden, oder, man kann auch von guten und wunderschönen Feen mit altruistischer Liebe umgeben sein.

Jede von diesen Begegnungen ist kein Zufall. Sie ist vor allem dadurch hervorgerufen, weil die Vibrationen des Verstorbenen, die die grösste Amplitude und Stärke besitzen und augenblicklich in seinem Astralkörper vorherrschend sind, dazu führen, dass aus der Sphäre des Astrals zum Verstorbenen zahlreiche Astralwesen angezogen werden, die ihrerseits in Ihren Astralkörpern die gleichen Vibrationen besitzen, wie beim Verstorbenen selbst. Dazu zählen auch die Umstände, die möglichst baldige Verwirklichung dieser Vibrationen ermöglichen. Laut dem Kompensationsgesetz, wird ein Teil dieser groben Energien schon in den ersten Augenblicken nach dem Tod neutralisiert, nachdem vor der inneren Sicht des Verstorbenen, wie in einem Kinostreifen, sein ganzes Leben betrachtet wird, und dabei werden mache seine Handlungen, Worte und sogar Gedanken, die aus der Sicht der göttlichen Moral unwürdig sind, betont.


     Arbeitet ihr wie die Bildhauer. Die Hand des Bildhauers weiss, wie viel Stein sie vom Steinbrocken entfernen soll, um die Skulptur nicht zu verunstalten. Die Berührung des Bildhauers kann man in keine Worte fassen. Er selbst sagt euch nicht, warum er genau diese Dicke der Schicht entfernt hat. Genauso solltet ihr auch die Intuition mit der Wirklichkeit verbinden. Die Lehre ermöglicht es, als Wirklichkeit vieles aufzufassen, was gestern noch von euch nicht erkannt worden war.

Lehrer


     Bestimmte Menschen erhöffen, das kosmische Bewusstsein zu erlangen. Solche Menschen sollten lieber über die Reinigung des Herzens nachdenken. Sie sollten sich nicht als die Sieger des Universums betrachten, sondern, sie sollten lieber ihr Bewusstsein vom Schmutz befreien. Man darf nicht ausserhalb der Grenze des Gesetzes gelangen, ohne den Wunsch zu haben, sich innerlich und äusserlich verklart zu werden. Wahrlich sage ich euch, der Backer des geistigen sowie des körperlichen Brotes, soll nicht darüber nachdenken, wie er selber satt werden kann.

Lehrer


Wenn ein Verstorbener nach dem Tod, bei der Betrachtung seines konkreten Fehlverhaltens, die er irgendwann in seinem Leben gegenüber der anderen Mitmenschen gemacht hat, in seinem Astralkörper die Vibrationen des tiefen Bedauerns und der herzlichen Reue entstehen lässt, für alles einmal von ihm Gesagtes, Gemachtes, dann wird die Energie bestimmter, negativer Eigenschaft, die zum Zeitpunkt des Geschehens im Astralkörper der betroffenen Person abgespeichert war in die Umgebung des Astrales abgegeben. Auf diese Weise wird der Astralkörper der Seele von groben Vibrationen befreit. Genau das ist der Anfang des Prozesses der Reinigung der menschlichen Seele nach dem Tod. Weder lügen noch sich als Reuender zu verstellen, kann man dabei nicht.

Je mehr von hochgeistigen Energie der Mensch im Laufe seines Lebens sammelt, desto grössere Menge an negativer Energie kann er während seiner ersten Reinigung nach dem Tod "verbrennen" und neutralisieren. Alles, was auf der "Waage des Gewissens" nicht neutralisiert wird, wird für den Verstorbenen jene moralische Last der Seele, jenes schweres Gepäck darstellen, welches dann später entscheidend und wegweisend für Ihren Platz in der vielfältigen und nicht immer angenehmer Existenz des Astrals sein wird.


     Jesus sagte: "Ihr seid glückselig, wenn ihr gehasst und verfolgt werdet. Und man finden keinen Platz, wo ihr verfolgt wurdet.

Evangelium von Thomas


Doch beachten Sie bitte, dass, im Vorabend der bevorstehenden Übergangsperiode in der Evolution der Menschheit, unsere physische Erde heute einen Kriegsschauplatz mit den dämonischen Wesen aus verschiedenen Sphären der Hölle oder, einfacher sagt – Fegefeuer darstellt. Mit dem Reinigungsprozess von allem unnötigen sinnlichen Kram in der Aura der Seele können Sie schon heute anfangen, ohne zu warten, bis der Tod euch zur "Waage des Gewissens" herbeiführt. Wie macht man das? Ihre Reinigung macht sich sehr einfach für die, DIE SCHON DAZU BEREIT SIND, und, gleichzeitig, ausserordentlich schwierig für die Menschen, DIE NOCH NICHT REIF SIND, die durch die spezifische Aufgabe ihrer jetzigen Verkörperung die Träger des Bösen sind.

Die Einfachheit der empfohlenen "METHODE DER REINIGUNG DER SEELE VOM BÖSEN NOCH ZU LEBZEITEN" basiert sich darauf, dass jede beliebige Reaktion der Umwelt gegenüber euch, d .h von den Menschen in ihrer Umgebung, vor allem dadurch gekennzeichnet ist, dass in ihrer Aura eine Energie bestimmter Qualität vorhanden ist. Zum Beispiel: Sie fahren mit dem Bus und haben ausgezeichnete Stimmung, wunderschöne seelische Verfassung, doch plötzlich, beginnt jemand, ohne triftigen Grund, Sie zu beschimpfen. Was bedeutet diese unwürdige Handlung für Sie, und, wie sollte man diese Ungerechtigkeit wahrnehmen?

In der Tat ist es so, dass wir eine sehr grosse Anzahl von negativen Emotionen in uns durch unseren starken Willen und Anstrengung unterdrücken, löschen und lassen nicht zu, dass diese Emotionen in unserem Verhalten hervortretet. Doch das bedeutet durchaus nicht, dass wir uns auf diese Weise von dieser Energie befreit haben. Vielmehr, leiten wir diese Energie in uns hinein, bis der Potential an dieser negativer Energie sich bis zur kritischen Masse in uns anreichert und dann wird nichts mehr imstande sein, diese Energie daran hindern, nach aussen nicht zu durchbrechen. Dieser Durchbruch wird äusserlich bemerkbar, entweder durch eine grundlose Beschimpfung und Beleidigung der Menschen in ihrer Umgebung, oder auch einfach durch unwürdige und wilde Handlung.


     Jesus sagte: "Man pflückt keine Weintraube vom Dornbusch, und, man erntet keine Feige vom Kamel-Stachelbusch. Sie bringen keine Früchte. Ein guter Mensch trägt das Gute in seinem Schatz. Ein böser Mensch, dagegen, trägt das Schlechte in seinem Schatz, der sich in seinem Herz befindet, und ,er redet auch böse Sachen, weil der Überschuss an der Energie seines Herzens auch von schlechter Natur sei."

Evangelium von Thomas


     Jesus gibt zur Antwort: "Krankheit und Gebrechen jeder Art sind stufenweise Tilgung einer Schuld, Vielleicht auch vieler Schulden die Begangen worden sind. Es ist das ewige Gesetz von Schuld und Sühne, welches nie versagt. Man hat es in Worten ausgedrückt: "Was einer einem andern tut, das wird auch ihm geschehen.

     Hierin finden wir den Sinn des jüdischen Gesetzes: "Aug' und Auge, Zahn und Zahn. Wer einem anderen in Taten, Worten und Gedanken unrecht tut, wird schuldig in den Augen des Gesetzes, und ein anderer wird ihm in gleicher Weise in Gedanken, Worten oder Taten unrecht tun.

     Wer fremdes Blut vergiesst, wird eines Tages selber bluten müssen. Krankheit und Gebrechen sind wie ein Verlies, in welchem man gefangen liegt, bis alle Schuld beglichen ist. Es sei den, dass ein Meister die Gefängnistüre öffnet, um den Schuldner eine bessere Gelegenheit zu geben, seine Schuld zu sühnen. Alles Leiden ist ein Zeichen, dass die Schuld noch nicht beglichen ist.

Evangelium von Jesus Christus 138:4-11


    In den höheren Taten wird nichts Abweisendes sein. Wir überlassen diese Eigenschaft den Elementen des Chaos. Bitte verstehen Sie, dass auch die Elektrizität beim Zusammenwirken von positiven und negativen Strömen nicht abweisend sein wird, wenn die Energie schon vom höchsten Ausmass sein wird. Die Lehre vom Austausch und Partnerschaft wird nicht abweisend sein. Der Gedanke, der abweisend ist, ist schon die Grundlage einer Beschränkung. Der Gedanke einer Unzulässigkeit ist schon widerlich dem FEUERIGEN WELT.

Lehrer


Lernen Sie es bitte auswendig! Sie sind nicht in der Lage mit nur einfachem starken Willen und Anstrengung sich selbstständig wenigstens vom kleinsten Teil des Bösen zu befreien, der in euch innewohnt und die ganze Zeit Sie zur negativen Einstellung sogar zu den liebevollen und nahestehenden Menschen, wie den Kindern, den Eltern und Freunden provoziert. Wenn Sie jemanden beschimpft haben und erst danach eine gewisse Erleichterung verspürt haben, dann bedeutet es durchaus nicht, dass Sie diesem Mensch in ihrem Drang des Hasses das Negative, das in Ihnen innewohnt und ausbrechen will, abgegeben haben.

Überhaupt nicht! Vergessen Sie bitte nicht, dass der Astral und seine Gesetze uns Menschen buchstäblich durchdringen und deswegen, wenn Sie in die Umgebung eine Ladung der negative Energie "abschiessen", dann führt dies dazu, dass aus derselben Raum der Umgebung zur ihrer Aura eine noch grössere Anzahl von Vibrationen der ähnlichen Qualität zuströmen. Und anstatt der Erleichterung werden Sie in der Wirklichkeit ihren schon ohnehin nicht zu beneidenden und instabilen Zustand verschlechtern.

Sie vom schwierigen und gefährlichen Ballast zu befreien, können nur solche Menschen, für welche dieser psychische Ballast aufgrund ihrer evolutorischen Unvollkommenheit gewöhnlich ist, und, für sie nicht in solchem Masse gefährlich ist, wie für Sie. Doch dazu benötigen Sie ihren guten Wille, ihren grossen Wunsch und ihr körperliches Bedürfnis, sich endlich von der "emotionsstarken Lepra", die ihre Seele mit Bazillen des Bösen angesteckt hatte, zu säubern. Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass jedes Wort, jeder Gedanke oder Handlung, mit welchen die Menschen aus ihrer Umgebung ihre Aufmerksamkeit Ihnen gegenüber schenken, als direkte Konsequenz des Einflusses von zahlreichen Vibrationen ihrer Seele auf diese Menschen aufzufassen ist.


Was ist Vergebung?

     Die Vergebung ist Begleichung aller Schulden. Wenn ein Mensch den Bruder schadigt, kann ihm nur vergeben werden, wenn er diesen Schaden wiedergutmacht. Niemand kann ein Unrecht tilgen als nur der, der es verschuldet hat..

Evangelium von Jesus Christus, 13:18-20


Wenn Sie von jemandem grundlos in dem Bus, oder im Büro, oder in der Familie beleidigt wurden, dann bedeutet es nicht mehr und nicht weniger, als die Tatsache, dass die Vibrationen der entsprechenden negativen Eigenschaft sich in der Energie ihres Astralkörpers im unterdrückten Zustand befinden, und, haben, wenn sie es wollen, als die Initialzündung gedient, weil die Energie dieser negativen Eigenschaft in dem Astralkörper ihres Beleidigers "den Zustand der kritischen Masse" erreicht habe und habe Ihnen gegenüber die Handlungen ihres Beleidigers provoziert.


     Man kann drei Wege bestreiten: "den leichten Weg, den schwierigen Weg und den grausamen Weg." Der erste Weg wird bestritten, wenn alle glückliche, gesunde und gute Zusammensetzungen im Leben des Menschen stattfinden. Der zweite Weg wird bestritten, wenn manche gute Zusammensetzungen mit ganz ungesunden und zerstörerischen Konstrukten bedeckt werden. Dieser Weg ist schwierig und gleicht dem Lauf mit gebundenen Augen

     Der dritte Weg wird dann bestritten, wenn die Unwissenheit Sie in die Dunkelheit der Degradierung hineinstürzt. Dieser Weg ist wahrlich grausam. Doch die Menschen haben kein Recht, jemanden für diese Grausamkeit zu beschuldigen, da sie selber ihre Augen und Ohren verschlossen haben. Sie haben die Hilfe der höheren Mächte abgesagt und die Kräfte des Chaos in ihre Denkweise hineingelassen. Deswegen möge der Erbauer des Göttlichen nur den ersten Weg wählen!

Lehrer


IIm Prinzip ist derjenige, der Sie beleidigt hat, Sie selbst, und, genauer, das Böse, das Sie in sich tragen, obwohl Sie versuchen, diese Tatsache von den Menschen in ihrer Umgebung sehr sorgfältig zu verbergen und zu unterdrücken. In der Übereinstimmung mit dem Gesetz der Anziehung des Gleichen mit dem Gleichen sollten Sie sich nicht gegenüber der anderen Menschen gekränkt fühlen, sondern nur gegenüber sich selbst, denn, wenn Sie in ihren Astralkörper keine potentielle negative Energie gehabt hätten, dann hätte kein Mensch gegen Sie eine unwürdige Handlung unternommen. Doch aufgrund einer aussergewöhnlichen Überlebenskraft unserer niedrigen Natur, die ihren Anfang im Tierreich hat, stellen wir alle Menschen für einander Überträger für jede Art vom psychischen Ansteckungsstoff dar. Und die Ziele, die wir bei unserer jetzigen Verkörperung auf der Erde haben, ist eine allmähliche Genesung und vollständige Reinigung vom Virus des Bösen, mit dem wir uns angesteckt haben, als wir noch die Urmenschen gewesen waren.


      Jesus sagte: "Glückselig sind diejenigen, die in ihren Herzen verfolgt wurden. Sie haben den Vater in der Wahrheit erkannt."

Evangelium von Thomas


     Sünde ist des Menschen Torheit, blindlings in die Schlingen lasterhafter Bosheit und Verlockungen hineinzustürmen. Wer von Sünde frei sein will, muss seine Schritte werden, um der Bosheit und Verlockung zu entrinnen. Wer sich ändert und sein herz durch Liebe und Gerechtigkeit zu reinigen vermag, den kann vergeben werden.

Evangelium von Jesus Christus 13:15-16


Was ist in ähnlichen Konfliktsituationen zu tun, und wie sollte man mit unseren Beleidigern umgehen? Die Antwort auf diese Frage gab uns Jesus Christus, als er uns empfohlen hatte: "Leiste dem Bösen keinen Widerstand. Doch wenn dich jemand in die rechte Wange schlägt, dann stelle ihm auch die linke Wange unter. Und, wer dich vor Gericht stellen will, und dir dein Hemd nehmen will, dem solltest du auch deine Oberkleidung abgeben."

Ein unreifer Mensch kann die Wahrheit der Worte von Jesus nicht verstehen. Doch wenn Sie es erkennen, was Jesus sagen wollte, dann wird ihr Leben sich in bessere Richtung ändern, und Sie selbst werden nicht mehr in der alten Weise leben können: zornig, böswillig, beschimpfend und unzüchtige Reden führend. Die Lehre "die andere Wange zu unterstellen" zeigt für die Menschen mit dem schwachen Geist den Weg zum Demut des Verstandes, giesst den Balsam auf die seelische Wunden, gibt dem Mensch einen Schutz gegen die Bildung und Austragung in sich des Gefühls der Bosheit, des Hasses, des Neides, der Rache. Doch die selbe Lehre zeigt den Menschen mit dem starken Geist, dass, wenn sie ihre Seele in sich festigen werden, wenn sie sich Gestrigen überwinden und sich bewusst den harten Prüfungen des Lebens unterstellen werden, dann können Sie schon morgen sich auf die höhere Stufe in ihrer Selbstentwicklung steigen.


    Jesus sagte: "Ein Splitter im Auge deines Bruders siehst du, doch du siehst nicht, dass in deinem Auge sich ein Balken befindet. Wenn du den Balken aus deinem Auge rausziehst, dann erkennst du, wie du den Splitter aus dem Auge deines Bruders rausziehen solltest.

Evangelium von Thomas


Die Wahrheit besteht darin, dass jeder Mensch, der Sie beleidigt, erniedrigt und beschimpft, sind Sie! Es ist, wenn Sie es wollen, die lebendige Personifizierung solchen dunklen tierischen Gestalt, welche Sie so sorgfältig von den Menschen in ihrer Umgebung verbergen wollen und immer unter Kontrolle ihres Verstandes halten, die jedoch jede Sekunde ihres Lebens beharrlich jede, sogar die geringste Möglichkeit ausnutzt, um nach aussen zu gelangen, und damit die Überlebenskraft ihres tierischen Ursprungs zu verdeutlichen.

Doch das Problem liegt darin, dass, wenn nach dem Tod des physischen Menschen, der Astralkörper als der Körper der Existenz der Seele sein wird, dann wird sich der Verstorbene buchstäblich "Gesicht zu Gesicht" mit seiner tierischen Natur treffen, die in zahlreichen Archetypen und Gedankenformen personifiziert wird. Der Verstorbene erleidet sehr oft die furchtbare seelische Qualen von diesen "Wesen". Dieser Umgang mit den ähnlichen "Wesen" wird mit genaueren innerlichen Spiegelungen von all dem Schlechten begleitet, was in Ihnen vorhanden ist: Bosheit, Brutalität, Gemeinheit, Neid. Und es ist diese schrecklichste Hölle, zu der sich die Menschen verurteilen, indem sie ihren eigenen Leiden wie an der Leine nachlaufen.


     Wie wunderschön ist eine Denkkunst, wenn Sie nicht zum Bösen gerichtet ist. Wenn das Volk die ganze Bosheit der Verurteilung verstehen wird, dann wird er die neuen Tore in die Zukunft öffnen. Dann werden die Menschen sehr viel freien Zeit zur Verfügung bekommen, um Neues zu erforschen, die Kunst des Denkens zu erlernen, und, um das wahre Gute den anderen Menschen zu schenken. Dabei werden die besten Energien des Herzens angezündet. In der Bosheit, zünden sich solche Energien nicht an. Solche Gute wird ihre
Gesundheit retten und die Atmosphäre in ihrer Umgebung in einem sehr grossen Durchmesser von destruktiven Energien befreien.

     Es ist sinnlos zu glauben, dass das Gute eine Abstraktheit, oder ein Verdienst sei. Es ist eine Rettung der Zukunft, und ohne es, wird es keine Behauptung des Aufstiegs geben. So ist jeder gute Gedanke bereits ein Pfeil des Lichts. Sie hat schon irgendwo eine Trennung entwurzelt, weil jede Trennung in der Bosheit einen Absturz ins Chaos bedeutet. Deshalb lernen Sie über das Gute nachzudenken.

Lehrer


Deswegen, wenn es Sie gelingen wird, in jedem Menschen, der sich auf Sie mit einer negativen Handlung einstürzt, sich selbst zu erkennen und genau, ihre schlechte, unheilverkündend versteckte Seite ihrer Persönlichkeit in dem Beleidiger zu erkennen, dann sollten Sie sich schämen und erschrecken. Sie sollten mit dem Beleidiger so umgehen, wie Sie es wollen, dass die anderen Menschen mit Sie umgehen sollen, d.h äusserst wohlwollend, höflich und verständnisvoll. Auf diese Weise werden Sie ihre Seele aufschliessen und ihr wildes, unbeherrschbares und furchtbares Wesen, welches in Sie drin unter ihrer unnachgiebigen Kontrolle des Verstandes sich verschmachtet hatte, laut den Gesetzen der Feinen Welt in den Astralkörper des Beleidigers angezogen wird und verschlechtert deutlich seine psychische und karmische Last.


     Überall wird gesagt": Wer zu mir kommt, der wird auch bei mir ankommen". Diese Aussage sollte man wörtlich verstehen. Die feinste Energie kann sich nicht in eine formlose Amorphität verwandeln, weil nur so man sich über die Verfeinerung des menschlichen Bewusstseins sorgen kann. Die Verschlechterung mit der Grobheit zeigt lediglich, dass die Energie des Herzens das Niveau nicht erreicht hat, ab welchem Sie keine Überflutung in den Wellen des Chaos fürchten können.

     Man muss mit der Verfeinerung beeilen. Jedes Geschwür beginnt wegen dem geringsten Verfall des Körpers. Ein Tropfen von Harz kann den erkrankten Körperteil in die Genesung bringen, doch für ein vernachlässigtes Geschwür kann sogar ein Harztopf nicht mehr helfen.

Lehrer


Wir wiederholen nochmals: hätten wir in unseren Gedanken nur gute Absichten und dementsprechend auch gute Taten, dann hätten Sie keine Vibrationen des Bösen berühren können. Doch, weil wir unsere tierische Natur nicht überwältigen können, ziehen wir aus dem Umgebungsraum sehr viele niedere Kräfte und Astralwesen zu sich heran. Wir sind auf diese Weise selbst eine Quelle des vielfältigen Bösen für sich selbst. Auch wenn wir nicht wissen, warum das Unglück und andere Leiden auf uns ausgerechnet jetzt hineinstürzen, müssen wir trotzdem klar im Kopf behalten, dass wir selbst dieses Unglück irgendwann kreirt haben. Und die Kraft und die Energie der Liebe ist meistens nur in unzureichender Menge vorhanden, um mit Hilfe ihres Feuers die Einwirkung der niedrigen Energien zu neutralisieren. Deswegen ist es so wichtig, in sich ein Überschuss an Gute und Liebe zu haben, für die eigene Sicherheit.

In ihren Beziehungen zu den Menschen suchen Sie nie die Gelegenheit, sich mit ihnen auszusprechen, sondern, suchen Sie lieber, womit Sie die Menschen erfreuen könnten, um mit freundlichen Emotionen das Treffen zu beginnen und genauso zu beenden. Auf diese Weise wird in ihrem Körper die Anreicherung von negativem Karma vermieden und mit Hilfe von positiven Emotionen in ihrem Astralkörper die grössere Anzahl an groben Vibrationen verbrannt. Doch Am meisten walten Sie die Vorsicht vor solchen Menschen, die selbst ein finsteres Gesicht machen und in Ihnen die Ursache ihrer Bedrücktheit und ihres finsteren Gesichts sehen.

Laufen Sie, vermeiden Sie auf jede Weise die Beziehungen zu den Familien, wo man, streitend, lebt. Die Bazillen des Bösen sind gefährlicher als die Pest und vermehrt sich sehr leicht. Dadurch lassen sich sogar die fortgeschrittene Herzen anstecken. All die Menschen, die eifrig und heuchlerisch über ihre Liebe zur Familie in der Öffentlichkeit reden, sind aber in der Wirklichkeit nur Brummer und raffinierteste Familientyrannen, und, sie sind noch grössere Verbrecher als die Wohnungsdiebe und die Strassenräuber.

Um irgendetwas für den Mensch zu machen, reicht allein ihre Kraft noch nicht, sondern, dieser Mensch sollte es wünschen, von Ihnen die Hilfe anzunehmen, und er sollte in der Lage sein sich selbst, seine Gedanken und Gefühle zu beherrschen und sie in der Reinheit und der Harmonie zu bewahren. Man darf ohne der Hilfe des Lehrers den Menschen, die keine Freude kennen, die nicht verstehen, wie wertvoll ihr Leben als geistiges Schaffen ist, sondern glauben, dass das Leben nur das Mittel zur Erreichung des häuslichen Komforts und der Macht über die andere Menschen sei, die Hilfe nicht erweisen.


     Die Erreichung der Verfeinerung sollen Sie im Laufe Ihres ganzen Lebens anstreben. Warum nur in Worten, warum nur in den Ansichten, gerade in den Gedanken wächst die Kraft des Herzens. Die wertvollste Sammlung existiert nur für die Abgabe an die Andere. Möchte jemand etwa nicht, dem anderen etwas mit einer besseren Qualität geben. Nur der Lügner wird versuchen, etwas Unwürdiges anzubieten. Verfolgen Sie ihre Gedanken, um Sie in die Umgebung nur mit höchster Reinheit zu schicken.

     Wir alle senden die Gedanken der Freundschaft, und es wurde schon vieles Ungesundes verhindert. So wird ein Berg der Freundschaft gebildet, von dessen Spitze man die weite Ferne sehen kann. Man kann vielen Menschen nur die Waffe der Freundschaft empfehlen. Wir werden nicht aufhören, Sie über dieses Heilmittel des Geistes und des Körpers zu erinnern. Irgendwann wird die Zeit kommen, als die Ärzte Sie die Freude als Heilmittel und die stärkste Gegengift verschreiben werden. Vergessen wir nicht, dass die Bosheit die Wirkung des Giftes anzieht, und die Freundschaft diesen Vibrationen den Widerstand leistet.

Lehrer


Obwohl, wenn wir die UNMENSCHEN ausschliessen, gibt es keine absolut schlechten Menschen, doch auch solche Menschen, die ihre helle Gedanken und ihre ursprünglich saubere Herzen durch die ansteckende "Lepra-Krankheit" mittels des Neides, Eifersucht, Hasses und des Habgier zerfressen liessen, rollen sich durch ihre ungezügelten Eigenschaften in einen tiefen Graben hinab. Die Degradation der Persönlichkeit vollzieht sich langsam und fast unbemerkt für die anderen Menschen. Am Anfang bedecken die Eifersucht und der Neid, wie einen bitteren Pilz, die Beziehungen mit den anderen Menschen, und, danach überziehen sie mit einer dicken Schicht des stinkenden Pilzes sein ganzes Herzen.

Der Gestank des Verfaulens vermehrt sich in der Feinen Welt dort, wo dieser Mensch auftritt. Der Eiter der gewissenlosen Lüge zuerst als schweren Tropfen, doch danach als unaufhörbares Wasserstrom, fliesst von der schwarzen Zunge, und die Seele, die sich mit solchem geistig verfaulenden Menschen in Berührung kommt, und sich dieser ansteckenden "Lepra" nicht widersetzen kann, verliert ihre Wertvollheit, wenn Sie schon den Gestank des Neides, der Angstes und der Eifersucht in sich trägt. Solche Seelen können sich nicht mehr befreien. Das sind tote menschliche Seelen der Menschen, die wir SCHON UN-MENSCHEN nennen.


   Man kann genug spüren, inwiefern sogar ein kleines, dunkles Wesen um sich herum viele starke Mitarbeiter konzentrieren kann. Man sollte solche Möglichkeit nicht ausser acht lassen, solche dunkle Aussaat zu entfernen.

Lehrer


Jeder findet im Leben das, was er sucht. Für die Mehrheit meiner Bekannten ist ihre schwächste Stelle, ihre schwache Willenskraft. Ihr Argwohn ist eine solche Zielscheibe, in die man ohne den Fehlschuss treffen kann, wenn man genau zielt. Wenn zu Ihnen die Menschen kommen, die Ihr gutes Wort hören wollen, dann meiden Sie diese Menschen nicht, haben Sie keine Angst von diesen Menschen das Böse in sich "aufzunehmen". Sagen Sie es ihnen, doch beweisen Sie nicht ständig allen Menschen, dass das, was Sie gesagt haben, auch so geschehen wird, weil so ihre Worte sich sehr schnell in die leeren Worte verwandeln werden.

Wenn jemand sehr stark Ihre Liebe und Ihr Mitleid bedarf, dann versuchen Sie auch barmherzig, geduldig, jedoch stark zu sein, sonst werden Sie als leichtsinniger Mensch betrachtet. Wenn man zu Ihnen kommt, um Sie um Hilfe zu bitten, dann ist es unangebracht, wenn Sie dazu die Zeit und die Möglichkeit haben, diese Bitte abzulehnen. Doch wenn Sie den fremden Schmerz in sich aufnehmen, dann nehmen Sie keine fremden Zweifel in sich hinein, dass das Gute über das Böse siegen wird. Der Zweifel an der eigenen Stärke ist die Falle, in die das Böse jeden Menschen mit der schwachen Geistesskraft fängt.


     Man sollte sich nicht zu sehr kränken, wenn man die menschliche Dunkelheit sieht. Wenn die Grösse dieser Kränkung so gross, wie die Dunkelheit, wird, dann kann man nicht mehr existieren. Es ist sehr schade zu sehen, wie die Menschen ihre Wege erschweren, doch die Jahrhunderte lehren uns, uns in eine Ruhe zu versetzen, die Eigenschaften der Unvollkommenheit betrachtend. Natürlich sind solche Eigenschaften deswegen besonders traurig, weil die Zeit so knapp geworden ist.

Lehrer


Sie müssen verstehen, dass man auf das Gute nicht wartet, wie auf ein wohltuenden Regen mitten in einem trockenen Sommer. Es wächst nicht auf, wie ein Baum in dem Wald, man kann es nicht wie ein Almosen anbieten, und sich selbst dabei zu lobpreisen. Das Gute kann nur als Gegenleistung davon zurückkehren, was Sie mit ihrem offenen Herzen und ihrer uneigennützigen Liebe geschickt haben. Begreifen Sie die einfache Wahrheit: "Das Gute und das Böse können nicht alleine existieren, es existieren immer die konkreten Träger des Guten und des Bösen: einzelne Menschen, einzelne Klumpen der denkenden Materie und der fühlenden Materie.


     Von jedem Weg des Bösen kann man zum Weg des Guten umkehren. Doch solche Möglichkeiten sieht man am besten anhand der Aufgaben über die geometrische Progression. Tatsächlich entfernt jede Verlangsamung des Menschen im Bösen den Menschen von dem Weg des Guten mit der Geschwindigkeit der Progression. So sind die Möglichkeiten, die noch gestern dem Mensch eine Abkehr vom Paradewagen des Bösen garantierten, sind heute schon erschöpft. Daran muss man all diejenigen erinnern, die glauben, dass man jede Zeit sich von dem Ballast des Bösen befreien kann. Der Stoff des Bösen ist sehr klebrig und durch kleine Wahrheiten überwuchert. Sehr viele irdische Wahrheiten muss man durch eine Kuppel der Grosszügigkeit überdecken. Man muss sich mit dem Licht, welches von der Hierarchie stammt, überdecken.

Lehrer


Was ist das Gute? Das gute ist ein vereinter Impuls der Liebe und der Schöpfung; der in sich eine Bestrebung des Menschen nach der geistigen Vervollkommnung und der gleichrechtlichen Entwicklung seiner schöpferischen Kräfte beinhaltet.

Was ist das Böse? Das böse ist eine zerstörerische Kraft der Aggression, des Neides, des Hasses, der Unwissenheit, der Brutalität, der angst und der Nivellierung des schöpferischen Potentials der Persönlichkeit, die ein trieb in der Persönlichkeit zur Absage der Kraft der Liebe und des Verstandes auslöst; das ist eine zerstörerische Kraft, die dazu benutzt wird, um die Menschen mit der starken Geisteskraft physisch zu zerstören und die Menschen mit der schwachen Geisteskraft zur Vernichtung ihren physischen Körpers durch den Selbstmord zu provozieren.

Die Atmosphäre der Reinheit und der Liebe ist für das Böse unerträglich. Es flieht davon. Man muss irgendetwas Böses in sich haben, damit das Böse Sie berühren könnte und Ihnen schaden könnte. Und nur dann, wenn in ihrem Herzen sogar nur der kleinste Riss des Zweifels an der Kraft des Guten und der Liebe sich bildet, werden Sie für die zahlreichen Krieger des Bösen verwundbar. Alles steckt in dem Menschen, in seinem Inneren trägt er alle seine Wunder. Das Böse kann nichts machen, solange die Angst, die Untreue und die Lüge sich in dem Menschen keinen Platz finden können. Und keine äussere Umstände unterdrücken oder erneuern es, sondern der Mensch selbst meistert sein Leben, indem er durch seine Taten, Gedanken und Worte entweder die Freude oder die Leiden in sein Leben einbringt.

Die Unabhängigkeit von den trügerischen Meinungen und den verderblichen Einflüssen der anderen Menschen müssen in ihrem Herzen weiterleben. Nichts Äusserliches kann in Ihnen das Menschliche erdrücken, wenn Ihr Herz frei von Hass, Angst und Neid ist. Alle diese äussere Rahmen und verschiedene Umstände, die, die Seele belasten, sind lediglich die Illusionen Ihres Verstandes. Bloss ein unsicherer, leerer und zweckloser Mensch, der keine Ahnung hat, welche Wertvollheit er in sich trägt, der nicht weiss, dass nur er seinen Tag und sein Schicksal gestaltet, nur ein solcher, noch unentwickelter Mensch kann sich erlauben, sich über seine Lebensumstände zu klagen.

Niemals sollte man vergessen, dass es auf Sie von aussen, wenn Sie es selbst nicht wollen, absolut nichts den Druck ausüben könnte. Deswegen muss man als Allererste sich so zu beherrschen lernen, damit Sie unter allen Umständen ihre Ruhe und die Freiheit, die Überzeugung in der eigenen Kraft und die seelische Ruhe nicht verlieren konnten. Die Bosheit und der Reiz sind überhaupt keine unschuldigen Beschäftigungen. Jedes Mal, wenn Sie sich ärgern, ziehen Sie zu sich die Energien des Bösen aus dem Äther, die sich wie schreckliche rote und schwarze Blutegel in ihren Astralkörper hineinfressen und die negative Energie absaugen.

Alle diese furchterregende Kreaturen, die ein Hellseher hervorragend erkennen kann, sind die Schöpfungen Ihrer Leidenschaften, Gereiztheit, Neides, Hasses, Angst. Nachdem Sie denken werden, dass Sie sich schon beruhigt und beherrscht haben, wird jedoch in Ihrer Nähe aus der Feiner Welt im Laufe von mindestens zwei Tagen ein energetischer Sturm um Sie herumtoben. Was denken Sie, wer von den Geschöpfen sich zu Ihnen annähern konnte, solange diese hässliche Astralwesen ihre Energie der Leidenschaft, wie das Blut, absaugen werden? Kein reines Wesen wird sich zu Ihnen annähern, weil er intuitiv den Gestank spüren wird, welcher von Ihnen, von diesen schrecklichen Kreaturen des Bösen umringend, ausgehen wird.


     Jesus sagt: Was immer rein ist an Gedanken, Wort und Taten, reinigt euren Körper. Eine allgemeine Regel gibt es nicht. Der Mensch ist Fachmann in der Unvollkommenheit, und jeder Einzelne hat seine ganz persönlich ausgeprägte Sünde. Jeder muss mit sich zu Rate gehen und erforschen, wie er seinen Hang zur bösen Tat in Liebe und Gerechtigkeit.
Solange noch der Mensch in Selbstsucht weilt und seine hohe Warte nicht erreicht hat, gilt die Regel:
"Tu dem Nächten das, was du dir wünschest, dass er dir tu."

Evangelium von Jesus Christus, 68:16-20.


Jedes reines Wesen, das sich mit einem solchen sich selbst nicht beherrschenden, degradierten, ständig schreienden und beschimpfenden Menschen trift, kann nicht minderen Schaden davon tragen, wie ein Gespräch mit leprakrankem Mensch. Ein böser Mensch, der eine stärkere Willenskraft als Sie besitzt, wird, wie mit den Flügeln zu Ihnen laufen, um ihre Neigung zum Bösen für seine eigennützigen Ziele auszunutzen und Sie damit in einen Alptraum der schwersten Karmabelastung hineinzuziehen. Er wird seine wahre Absichten unter der Maske der Heuchelei, Lüge und der Schmeichelei von Ihnen verbergen. Er wird Ihnen, seinem zukünftigen Opfer, eine Sorge, Aufmerksamkeit, Scheinliebe und Reichtum schenken, nur um die Möglichkeit Wille, ihre Willenskraft zu überwinden und Sie in einen Sklaven, Zombie zu verwandeln. Vergessen Sie die Angst. Alle Menschen sollte man als gleich betrachten, und jeden Menschen sollte man als diesen zufälligen Unbekannten betrachten, dem Sie Ihr Licht und Ihre Liebe schenken wollen. Lernen Sie es kennen, unter den Menschen zu sein und das Seine der Zeit und den Umständen, in welchen Sie leben, zu geben. Erinnern Sie die anderen Menschen ständig daran, wie einmalig und schön die Welt ist, in der Sie leben.

In dem dritten Buch dieser Auflage gibt es eine Einweihung, die für viele Menschen sehr seltsam, wenn nicht mehr als seltsam klingen mag: "Dieses Buch widme ich meinem zukünftigen allerschlimmsten Feind mit dem Gefühl der herzlichen Dankbarkeit und der Anerkennung". Jeder unser Feind ist die Wonne, die uns von dem Gott für unsere Reinigung gesendet wurde. Wir können, jedoch, diese Wonne hinter einer Wand des eigenen Egoismus nicht erkennen und deswegen auch die Liebe des Gottes zu jedem von uns nicht erkennen. Und je stärker der Feind, desto stärker ist die Liebe, desto deutlicher ist ihre Bezeugung.

Jede böswillige Handlung, die gegen Sie unternommen wurde, die Sie richtig abschätzen und auf die Sie dem entsprechend reagieren, ist eine sehr gute Gelegenheit uns schon jetzt noch zu Lebzeiten, vom Tier zu befreien, das unsere Göttliche Natur erniedrigt, und, unserem Bewusstsein die Möglichkeit wegnimmt, uns bis zum Niveau der allumfassenden Liebe zum Alles, was durch Gott erschaffen wurde, und selbst der Gott ist, zu erheben. Unglücklicherweise beginnen wir diese Tatsache erst zu spät zu verstehen, und noch seltener nutzen wir diese wunderbare Gelegenheit zu unserem eigenen Wohl, um sich zu reinigen.

Jeder von uns trifft in seinem Leben mit den Bösen in seiner hässlichsten Form. Eigentlich genau für ein solches Treffen verkörpern wir uns auf die Erde, damit wir schliesslich für die mächtige und die Seele zersetzenden Kräfte des Kosmos-Bösen unerreichbar werden. Hier auf dieser wahrlich vielleidenden Erde zeigt sich das Böse nicht nur in einer primitiven Gestalt des Satans, über dem wir von unserer Kindheit durch die Märchen unserer Grossmutter erzählt bekommen haben, sondern auch in der Gestalt des konkreten und gewöhnlichen Bösen, welches unter uns mit zwei Beinen herumspaziert, um die dünnen, jedoch sehr starke und hinterlistige Netze der Lüge, des Verrates, der Heuchelei und der Angst flechtet.

Wie kann man sich selbst und die Anderen davon bewahren, sich nach dem Tod in diese Netze nicht gefangen zu werden, in welche die unerfahrene und gutgläubige Seelen unabweisbar sich verfangen und in die Welten der Finsternis und der Dunkelheit hinreissen lässt? Nur durch die Kräfte der Selbstbeherrschung, der Angstlosigkeit und des Mitleides, die in einem segensreichen Boden der lebendigen Liebe in sich erzogen wurden. Auf diese Weise kann man diesen schrecklichen Wasserstrudel des Bösen überwinden, welche jede Sekunde Sie in eine stinkende Kloake einsaugen möchte. Gegen das Böse zu kämpfen und zu siegen, kann man nur mit einer wahren Liebe im eigenen Herzen.

Das Mitleid gegenüber den Verbrechern, Lügnern, Menschenhassern, die nicht verstehen, wie gefährlich die durch Sie freigesetzte giftige Energien sind, muss genauso sein, wie gegenüber den leidenden guten Menschen. Das Mitleid zu haben, bedeutet nicht, dass man unbedingt weinen, mitfühlend aufatmen und teilnahmsvoll jammern sollte. Das Mitleid zu haben, bedeutet, dass man mutiger werden sollte, damit ihr mutiges, angstloses und reines Herz seine Liebe, sowohl für den besten Feind als auch für den Erzfeind, frei ausgiessen könnte.

Ihre Liebe, die auf dem tiefsinnigen Verständnis der Quelle des Bösen beruht, ihr Schutz davor, und ihre Gnade gegenüber dem Opfer des Bösen, müssen sich überhaupt nicht darin zeigen, dass Sie das Opfer durch das schmeichelhaftes und unterstützendes Wort unterstützen. Manchmal kann ein rechtzeitig gemachter Vorwurf und die Aufhebung eines fremden, bösen Gedankens durch eigenes Bewusstsein in die höheren Sphären, oder sogar ein physischer sanftmütiger Schlag, der nicht für die Rache, sondern im Namen der Rettung gemacht wurde, sind in der Lage, die heruntergekommene Seele durch das Feuer ihres Herzens, am Rande des Abgrunds aufzufangen und zum neuen geistigeren Leben zu erwecken.

Denken Sie über das Licht auf dem Weg jedes Menschen sogar in den dunkelsten Minuten seines Lebens. Erinnern Sie sich jedes Mal daran, dass das Leben vor allem das Gute, die Liebe und die Barmherzigkeit bedeutet. Nur mit Hilfe dieser unschätzbaren Eigenschaften kann eine verkörperte Seele wirkliche Resultate erzielen und die Aufgabe seiner Verkörperung erfüllen. Wenn man das Leben einmal als ewige Barmherzigkeit versteht, dann darf man nicht unglücklich sein. Deswegen denken Sie an ihrem jeden glücklichen Tag mitten in der glücklichen Liebe über den unglücklichen Tag und die unglückliche Liebe der anderen Menschen. In ihrem Glück vergessen Sie nicht die anderen unglückliche Menschen, die Sie auf ihrem Weg treffen werden.

Denken Sie barmherzig nicht nur über sich selbst, und auch über die Menschen in ihrer Umgebung, sondern auch über alle, die in sich der Anfang von neuen Menschenleben besitzen. Denken Sie liebevoll nicht nur über die glücklichen und liebevollen Menschen, wie Sie selbst, sondern auch über die alle alleingelassenen, weinenden Menschen, die nicht einmal weder eine Wohnung, noch Arbeit, noch Geld besitzen, um ihren nächsten Tag normal zu erleben. Mit Mitleid denken Sie über alle Menschen, die nicht wissen, wie Sie mit der Armut fertig werden können, und diese schreckliche Welt mit dem würdevollen Namen "Mensch" zu ertragen.

Das Unglück als solche existiert nicht. Alle wunderbaren und unglückliche Augenblicke trägt jeder Mensch in sich selbst. Wenn Sie es verstehen werden, dann werden Sie ruhig und die Weisheit in Ihnen wird zum Leben erweckt. Sie werden verstehen, dass selbst in der kritischsten Situation keine Hoffnungslosigkeit herrschen sollte, genauso, wie die wahre Barmherzigkeit keine Grenzen haben kann, und die Vergebung und die Gnade keine Absage kennen. Kein böser, habgieriger und menschenhassender Wille ist in der Lage, diesen Menschen zu besiegen und ihn zum seinen Sklaven zu machen.

Die Bosheit und der Hass finden in Ihnen ihren Mitbeteiligten nur dann, wenn Sie sie selbst freiwillig zu ihren Lebensgefahrten und Helfern erwahlen werden, sie in ihre Gedanken und Taten zulassen werden und sie durch Ihre Bosheit, Gereiztheit und Lüge von allen Seiten anziehen werden. Jeder ist seines eigenen Schicksals Schmied, indem er aus dem ihn umgebenden Raum das Gleiche mit dem Gleichen anzieht. Nur die Liebe und die Barmherzigkeit sind nicht strafbar. Alles, was mit dem Menschen geschieht, wird durch ihn für sich selbst erschaffen.

Sogar, wenn der Mensch unendlich sündhaft und hoffnungslos heruntergekommen ist, genügt nur ein Augenblick seiner bis zur Ende selbstlosen Liebe, um seine verirrte Seele aus der ausweglosen Lage seiner Fehler und Verbrechen herauszuholen und sie schliesslich mit einem aufsteigenden Strahl der Kräfte des Lichtes zu vereinigen. Nur eine uneigennützige Liebe ist in der Lage, die heruntergekommene Seele auferstehen zu lassen und Sie aus den Klauen des endgültigen Todes im Bösen rauszureissen. Der Mensch, der nur im Böse, in seinen tierischen Instinkten, in persönlichen Leidenschaften und den Wünschen lebt, leistet für das Leben des Weltalls keinen nützlichen Beitrag und wird deshalb auch für die Erde unbrauchbar. Nach dem Tod werden die Seelen solcher hoffnungslos heruntergekommenen Menschen den Prozessen der Transmutation unterzogen, und sie verlieren ihre Persönlichkeit.

Deswegen hören Sie auf, vor diesen abscheulichen Reptilien den böswillige Gedanken Angst zu haben. In der nahen Zukunft werden sie sich in den giftigen Energien des eigenen Bösen ersticken. Doch ihr Leben kann sich in eine Hölle verwandeln, wenn Sie nicht verstehen werden, dass die tägliche Falsch ihres Verhaltens, ihr Hass zum irgendjemanden, oder die völlige Gleichgültigkeit gegenüber den Leiden und dem Unglück der Anderen, Sie zum Sklaven des Bösen und zum Geisel ihrer eigenen Leiden machen.

Vergessen Sie bitte nicht, dass der Mensch die Harfe Gottes sei, dessen Seiten jedes weltliches Leben lobpreisen sollen; dass alle menschliche Tränen und Leiden - der Blütenstaub des Gottes ist, die sogar einem unanziehenden Menschen helfen, sich in eine Gottesblume zu verwandeln; dass unser jedes Treffen auf der Erde die Gelegenheit ist, die Flügel zu bekommen, die dafür bestimmt werden, um den Blumenstaub Gottes in den Kelch Ihres Herzens zu sammeln und sie als Göttliche Liebe auf alle leidenden und getrübten menschliche Seelen auszugiessen.

Sie sollen Ihr Leben so auszuleben, dass durch Sie nur die höchsten Vibrationen der Liebe und der Barmherzigkeit jedem Menschen übertragen werden, die sich mit Ihnen treffen. Man muss nicht unbedingt sich bemühen, ein Heiliger zu werden. Man darf sich nicht sagen: "Ich möchte mich vervollkommnen, um heilig zu werden, und dabei zu denken, dass nur das Leben mitten in den Kreisen der grössten Persönlichkeiten Sie zum Hochgestiegen führen kann. So was ist lediglich eine Philosophierung, die in sich nichts Schöpferisches, Gesundes und Grosses hat und zum Verständnis der Wahrheit nicht führen kann.

Die aktive, schöpferische und, in alle Richtungen auf das allgemeine Wohl ganz und gar gerichtete Handlung, das ist der Weg der irdischen Arbeit für alle verkörperten Seelen, die zur Selbstvervollkommnung strebt. Philosophieren Sie nicht hinterlistig, sondern wissen Sie, dass man sich heute schon auf solche Weise vorbereiten sollte, damit morgen jeder Mensch in Ihrer Nähe sich erholen und nicht ersticken konnte. Viel wichtiger ist es, Ihre eigene Alltägliche und Gewöhnliche so zu durchleben, damit man in die eigene Existenz und in die Existenz der anderen Menschen einen den eigenen Kräften angemessenen Beitrag der Liebe und der Freude leisten kann.

Jede menschliche Seele hat ihre EIGENE Aufgabe auf diesem Planeten. Sehr vielen Seelen wird ihr nächstes Leben nur dafür gegeben, um in sich eine bestimmte Eigenschaft zu formen. Deswegen ist ihre Aufgabe, in sich die Ganzheit in ihren Gedanken und Gefühlen zu erziehen. Damit alle Körper ihrer Seele, physischer, psychischer und geistiger, die Möglichkeit bekämen, auf der Erde zu schaffen, muss man als Allererste den Zustand der inneren Harmonie erreichen, d.h. einen Gleichgewicht in der eigenen Seele und ihrer Stabilität und Robustheit in jeder Situation.

Es ist eine sinnlose Sache, das Glück in etwas anderem, als in der Ewigkeit, die in der Tiefe ihres Herzens verborgen ist, zu suchen. Jeder kann, wenn er den Nächsten liebt, über die Herrlichkeit des Lichtes in sich selbst nachdenken und auf diese Weise ihre EIGENE VERBEUGUNG dem Licht bei jedem Treffen mit dem Nächsten erweisen, sogar, wenn dieses Treffen nicht angenehm sein sollte. Verstehen Sie bitte, dass, wenn Sie es wünschen, für das Allgemeinwohl zu leben und für das geistige Aufleben der Menschheit zu dienen, dann kann es für Sie im Weltall keinen Platz existieren, wo Sie ruhig und abgeschieden von den Menschen leben könnten.

Man kann sich nirgendwo von den menschlichen Leiden verstecken. Sogar die Klosterwände sind eine Illusion der Trennung. Man darf nicht die Ruhe und den Frieden für sich in irgendeiner äusseren künstlichen Abgeschiedenheit von allen suchen. Doch man muss es lernen, mutig mitten in allen alltäglichen Stürmen zu stehen, um in allem und in jedem Menschen nur eine einzige Kraft zu sehen, das Leben in allen seiner Erscheinungen. Nur so kann ihre innere Harmonie sich so stark behaupten, dass Sie nie mehr zerstört werden könnte.

 

Jedes Leben der Seele ist das Licht auf dem Weg ihrer Selbstvervollkommnung. Dieses Göttliche Licht kann nicht erlöschen, verringert sich nicht und kann durch Nichts gedämpft werden, wenn man es jedoch nicht durch die Gedanken über sich selbst, über die Selbstzweifel, Angst und die Gereiztheit nicht auslöscht. Der irdische Weg der Seele ist der Weg der Liebe, des Guten und der Barmherzigkeit. Wenn man diesen Weg bestreitet, dann bedeutet es nicht, dass man den gesunden Menschenverstand verlieren sollte, um sich selbst so stark zu vergessen, dass man gegenüber sich selbst jegliche Interesse verliert.

In allem braucht man die gesunde Mittelmass und die Selbstbeherrschung. Das ist ein solches Niveau der Befreiung von dem Einfluss der Leiden, bei welchem jeder Funken, der an Sie durch jemanden während der äussersten Gereiztheit geworfen wurde, Ihr inneres Gleichgewicht nicht stören könnte und in Ihnen keine Gegenreaktion in der Form der gemeinsamen Gereiztheit auslösen könnte. Die Selbstbeherrschung ist solcher Zustand der Seele, bei dem in Ihren Herzen, das frei vom Bösen ist, allen Leiden und niedrigsten Wünsche, nichts übrig bleibt, als nur zu erlöschen. Gerade deswegen raten wir Ihnen, noch mal im Lichte des Obengesagten über die wunderschönen Worte von Christus nachzudenken, die für die Eingeweihten, wie eine wunderbare, lebensspendende und gesegnete Musik, klingen:


     "Liebt eure Feinde, segnet, die euch verfluchen, tut wohl denen, die euch hassen und betet für die, die euch vertreiben und beleidigen. damit ihr Söhne eures Vaters in dem Himmel seid."

(Mat. 5: 44).


Und noch eines, was Sie niemals vergessen sollten. Wenn Sie zum Beispiel jemanden hassen, weil dieser Mensch Sie, oder Ihren Verwandten gegenüber sich ungerecht verhalten hat, dann müssen Sie selbst Ihren Hass erleben und fühlen, um zu verstehen, wie sinnlos dieses Gefühl gegenüber den anderen ist. Nur in diesem Fall können Sie den Hass wegwerfen und ihn durch die Liebe und die Barmherzigkeit ersetzen. Doch zuerst muss man lernen, Ihren Hass wirklich wahrzunehmen. Die vollständige Befreiung vom Hass erfolgt nur durch die Liebe.

Oder, nehmen wir an, Sie haben der Neid gegenüber dem Erfolg und dem Glück den anderen Menschen. In diesem Fall muss man es auch können, Ihren Neid wahrzunehmen, um zu verstehen, dass dieses negative Gefühl sinnlos ist. Wenn man gegenüber den anderen Menschen, die ganz eigenen, selbstständigen Weg gehen, den Neid empfindet, dann ist es lächerlich, dumm und nicht ungefährlich zugleich. Derjenige, der neidisch ist, hat selbst nur unerfüllte Wünsche. Wenn Sie gelernt haben, ihren Platz, ihre Aufgabe im Leben zu verstehen, dann werden Sie die passende Reife bekommen, mit deren Hilfe Sie ihren Neid gegen das Gefühl der uneigennützige Bewunderung und freundschaftlicher Anteilnahme ersetzen werden. Den Neid, genauso, wie den Hass, kann man vollständig nur durch die Liebe vertreiben.

Unterdrücken Sie nicht Ihre negativen Gefühle und Emotionen, aber, erkennen Sie diese in sich, und schaffen Sie sie rechtzeitig aus der Welt, solange sie in Ihrer Seele nicht zu einer tödlichen Krebsgeschwür ausgewachsen sind. Wenn Sie versuchen all Ihr Schmutz in sich zu unterdrücken, dann wird es zu nichts anderem führen, ausser Aggression, welche sofort macht dem Gesetzt der Übereinstimmung der Energien, sich gegen Sie richten wird. Ihre positive Denkweise soll sich aus den verarbeiteten Energien Ihrer negativen Wahrnehmung genau so entwickeln, wie all das, was den Reifungsprozess der Seele fördert.

Wir inkarnieren ja dazu auf der Erde, um vollständig die Umgangstechnik mit allen menschlichen Gefühlen und Emotionen zu beherrschen. Diese Arbeit ist genau jene Impfung vom Kosmos-Bösen, mit welcher wie die Erde verlassen müssen, um vollwertige Mitschöpfer des Kosmos zu werden. Auf diesem Planeten sind alle Seelen aus allen Ecken des Weltraums gesammelt, um selbst zu lernen und die anderen zu lehren. Kein Mensch (selbst UNMENSCH) kann besser oder schlechter in den Augen des anderen sein. Niemand darf und hat das Recht dazu die Rolle des Richters über die anderen zu spielen. Wenn wir vollkommen wären, würden wir auf der Erde nicht inkarnieren.


     Ich aber sage euch, solange ihr als Menschen unter Menschen wandelt, richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werden. Denn wie ihr die andern richtet, so wird Gott euch richten. Wie ihr gebt, wird Gott euch geben. Wie ihr andere verurteilt und verdammt, wird euch geschehen.

     Wer Gnade übt, dem wird auch Gnade widerfahren. Wer zu lieben weiss, der wird geliebt. So wird der Weise dieser Erde tun, was er von anderen erhofft, dass sie ihm tun.

Evangelium von Jesus Christus, 100:3-6.


Wie auch unbedeutend und leer Ihrer Meinung nach würden Ihnen die Menschen vorkommen, und ihre Not und Kummer klein und gering, richten Sie niemals über sie und fühlen Sie sich nicht gross und den Kleinen, nur weil sie sich über ihre Probleme beklagen. Scheinbare Grösse, Arroganz und Hochmut - das ist der sicherste und schnellste Weg zum geistigem Absturz. Mit Dankbarkeit öffnen Sie sich jeder Gelegenheit, den Menschen Ihre Wärme zu schenken, sich darüber freuend, dass es noch eine Seele gibt, welcher Ihre Liebe leuchten kann. Wenn Sie sich mit evolutionsmässig unreifen Menschen treffen, denken Sie nicht darüber, wie schlecht sie leben und wie schlecht sie handeln, wie erstickten sie nicht in der stickigen Umgebung ihrer eigenen Leiden. Doch denken Sie darüber, wie können Sie ihnen den lebendigen und Geist stärkenden Strahl der göttlichen Liebe und Freude, die Gott ständig über uns ausströmt, geben.

Wenn Sie auf diese Weise handeln, werden Sie nicht nur ständig den Raum um sich herum durch reine Gedanken reinigen, sondern Sie werden immer die Kräfte finden, an vielen irdischen Dramen und Tragödien, die durch menschlichen Leiden verursacht werden, vorbeizukommen, ohne sich zu beschmieren und mit der Kraft Ihrer Weisheit werden Sie nicht zulassen, dass die anderen in diese karmischen Verleitungen hineingezogen werden. In jeder Lebenssituation halten Sie sich nicht für den Unschuldigleidenden, als ob Sie ins Netz der ungünstigen Umstände geraten würden, sonder versuchen Sie darin eine für Sie sehr wichtige Notwendigkeit und günstige Gelegenheit zu ersehen, um in sich die Festigkeit des Geistes und den geistigen Edelmut zu finden.


Selig sind die geistig Starken - ihrer ist das Himmelreich.

Selig sind die Demutsvollen - ihnen wird das Land gehören.

Selig sind, die Durst und Hunger leiden nach Wahrheit - sie sollen satt und glücklich werden.

Selig sind die Gnadenreichen - ihrer ist die Gnade.

Selig sind die Selbstbeherrschten - ihrer ist das Tor zur Macht.

Selig sind, die reinen Herzens sind, - sie werden ihren Konig schauen.

Selig sind, die Unrecht und Verfolgung leiden, um des Rechtes willen - ihre Verfolger werden sie segnen.

Selig ist das treue Kind des Glaubens - sitzen wird es auf dem Thron der Macht.

Seit nicht entmutigt, wenn die Welt euch zurnt, verfolgt und eurer spottet, sondern freut euch und frohlocket. Denn die Seher, die Propheten und die Guten dieser Welt sind immer angefeindet worden.

Seid ihr es wert, des Lebens Krone zu besitzen, nehmt es hin, dass euch die Welt verflucht, verleumdet und beschimpft.

Frohlocket, wenn die bösen Menschen euch von ihren Wegen treiben, und wenn euer Name in den Gassen zum Gespott der Menge wird.

Ich sage euch, frohlocket, doch seid jenen gnädig, die euch übel wollen, denn sie sind wie Kinder, die nicht wissen, was sie tun.

Frohlocket nicht ob der besiegte Feinde. Helfet denen, welche tief in Sünde fielen. Gott wird euch zu lichter Hohe führen.

Wehe denen, die an Gold und Land vermogend sind - denn mancherlei Versuchung sind sie ausgesetzt.

Wehe denen, die nach Willkur auf den Pfaden des Vergnugens gehen - viele Fallen warten ihrer auf gefahrenreichen Wegen.

Wehe denen, welche stolz sind - denn sie stehen dicht beim Abgrund, und Vernichtung ist ihr Los.

Wehe dem, der seinen Habsucht front - denn was er hat, ist nicht sein Eigen. Siehe da, es kommt ein anderer, und fort ist sein Besitz.

Wehe dem, der heuchelt - denn sein Antlitz trugt, und eine Mordergrube ist sein Herz. Wehe dem, der mitleidlos und grausam ist - er wird das Opfer seiner Tat.

Das Böse, das er seinem Bruder tut, prallt ab und fällt auf ihn zurück. Der Folterknecht wird zum Gefolterten.

Wehe denen, welche auf die Tugenden der Schwachen lauern - den die Stunde kommt, da sie als Schwächlinge einem Stärkeren verfallen.

Wehe, wenn die Welt euch ruhmt - denn Schein und Illusion verherrlicht sie und nicht den Menschen, der in Gottes Odem wandelt.

Wer die Gesetze Gottes ignoriert und andere zu gleichem Tun verleitet, macht sich schuldig, Gottes Antlitz wird er nicht erblichen, bis er wiederkommt und seine Schuld bezahlt mit seinem Leben.

Nicht des Menschen Taten geben ihm das recht, die Himmelspforte zu durchschreiten. Sein Charakter ist das Passwort, und die Wünsche sind es, welche den Charakter formen.

Wenn einer dich im Ärger schlägt, dann schlage nicht zurück.

Jener, welcher angegriffen und geschlagen wird und nicht zurückschlägt, angefeindet wird und schweigt, weit grösser ist als einer, der zurückschlägt und sich wehrt.

Vergebet euren Feinden. Segnet, die euch fluchen. Tuet jenen Gutes, die euch hassen, Betet für den Bruder, welcher euer Recht mit Fussen tritt.

Solange ihr als Menschen unter Menschen wandelt, richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn wie ihr die ändern richtet, so wird Gott euch richten. Wie ihr gebt, wird Gott euch geben. Wie ihr andere verurteilt und verdammt. Wird euch geschehen.

Wer Gnade ubt, dem wird auch Gnade widerfahren. Wer zu lieben weiss, der wird geliebt.

Den erdennahen Menschen stört das Gesetz, denn es beschränkt ihm seine Freiheit, sündenvoll zu leben. Seine lasterhaften Sünden und Begierden kann er nicht befriedigen im Licht und Glanz des geistigen Gesetztes.

Feindlich steht er jenen gegenüber, die im Heil'gen Odem wandeln. Seher und Propheten wie auch heil'ge Männer hat er stets bekämpft und umgebracht.

Auch euch wird man verfolgen, binden, foltern und mit falschem Zeugnis ins Gefängnis werfen. Eure Henker glauben ernstlich, dass sie Gottes Willen tun.

Daher verurteilt nicht und richtet keinen, der euch übel will. Ein jeder hat Probleme, die er selber lösen muss. Der Henker, der euch hängt, mag eine Grösse Sündenlast haben. Wie jedoch steht es um eure Burde, eure Last?

Wie gerne seht ihr doch den Splitter in des Bruders Auge und vergesst den Balken, der in eurem Auge liegt.

Daher entfernt zuerst aus eurem Auge diesem Balken, ehe ihr versucht, den splitter aus dem Auge eures Bruders auszuziehen.

Weil eure Augen voller fremder Dinge stecken, sein ihr blind und konnt den Weg nicht sehen. Wenn Blinde Blinde ruhren, fallen beide in den Abgrund.

Wer ein Führer sein will auf dem Weg zu Gott, der muss ein klares Auge haben und ein reines Herz. Zum Leben der Vollkommenheit führt euch ein Weg, der nur von wenigen begangen wird.

Es ist ein schmaler Pfad. Er führt vorbei an schröffen Felsen und an tiefen Schluchten, und gefahrlos ist er nur für den, der nicht zur Seite weicht.
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Evangelium von Jesus Christus, 95-101 .


Die Demut – ist nichts Anderes als die unerschütterliche Welt des Herzens. Sie kommt nur zu den Menschen, die schon intuitiv gespürt haben oder in der Praxis ihren eigentlichen Platz im Universum erkannt haben. Je reichhaltiger ist die innere Welt des Menschen, desto weiter und klarer sieht er seinen Weg und dementsprechend versteht er mehr, wie klein er ist, wie wenig er weiss und kann und welcher langer Weg ihm noch bevorsteht. Der Ausspruch von Jesus Christus: "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst", bedeutet eine Devise, die auf der Fahne unserer ganzen Existenz geschrieben stehen und nicht nur auf der Erde, sondern auch im ganzen Kosmos. Zum grossen Bedauern können viele Menschen mit grossem Schaden für sich selbst nicht erkennen, das dieser wunderschöner Ausspruch des Christus aus zwei Teilen besteht: Wenn man diese Aussage von Christus umdreht, dann ergibt sich folgender sehr wichtiger Aufruf an die Menschen: "Liebe dich selbst, damit du deinen Nächten lieben kannst".

Diese "Liebe zu sich selbst" hat und darf auch Nichts Gemeinsames mit dem Egoismus, der Selbstliebe und um so weniger mit "dem Narzissmus" zu tun haben, sondern es ist die Aneignung der vorherigen Erfahrungen, die zu allen Menschen im allgemeinen und zu Ihnen selbst einen direkten Bezug hat. Sie sollen in erster Linie selber erfahren, was bedeutet: "Verantwortung zu tragen". Sie dürfen es keine Sekunde vergessen, dass Sie aus der Liebe auf die Erde gekommen sind, Sie sind durch die Liebe erschaffen und Sie werden nur durch die Liebe zu Ihrem Ursprung in der Liebe zurückkehren können. Eine andere Methode der Rückkehr in die höchste Welten gibt es nicht. Die Liebe zu den Menschen ist eine Erfahrung, welche Sie selbst zuerst erfahren sollen, bevor Sie sie an die anderen Menschen weiterbringen können. Wenn Sie es lernen werden, sich selbst zu lieben, dann werden Sie den Geschmack der Unabhängigkeit kennenlernen, der Ihnen helfen wird, sehr grosse Chancen zur qualitativen Änderung ihres Bewusstseins und seiner Transformation des "ALLES IN ALLEM" zu erreichen. Wer dies spüren und sich bewusstmachen kann, ist zur Partnerschaft mit den allen Menschen bereit, und er wird in der Lage sein, sich selbst und seine Nächsten ohne überflüssige Demonstration und den Druck von Aussen zu lieben.

Doch walten Sie die Vorsicht vor solchen Menschen, die unnachgiebig und beharrlich, ohne der Bitte Ihrerseits, Ihnen die Hilfe anbieten, doch selbst dabei, ganz offensichtlich nicht imstande sind, ihr eigenes Leben in Ordnung zu bringen. Meistens bringt solche Hilfe keinen Nutzen und kann von Ihnen als ein Hilfeschrei nach Anerkennung und der Liebe gewertet werden. Und lassen Sie solche Hilferufe nicht unbeachtet und verweigern Sie niemandem die moralische und geistige Hilfe, wenn man darum bittet.

Ach Liebe, so oft und so falsch angewendetes Synonym der Höchsten Göttlichkeit! Ach Liebe, dieses unverständliches und unerklärtes Wort der kosmischen Allmächtigkeit! In was haben die Menschen dieses Wort nur verwandelt, und barbarisch geschändet und erniedrigt. Durch das Gewand dieses Wortes terrorisieren wir eifersüchtig unsere Bekannte und Verwandten, wir befriedigen damit unsere niedrigsten Wünsche, mit diesem Wort zwingen wir vielen Völkern die einheitliche kulturelle Schemata auf, wir unterdrücken und vernichten die Nationen, erniedrigen unsere Kinder... Die Früchte solcher "Liebe" sprechen für sich selbst.

Die hochstfrequenten Vibrationen der Liebe gehören zur Kategorie der aktuellsten Bedürfnissen jeden Menschen. Einen anderen Menschen zu lieben, bedeutet nicht, dass man ihm das Leben möglichst angenehm und glatt gestaltet. Lieben heisst, dem Mensch die Freiheit zu geben, dem Menschen die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu sein, so wie er im Augenblick seiner Evolution ist. Nicht nur wir, Menschen, sondern auch der ganze Kosmos lebt mittels der hochqualitativen Schwindungen der energetischen Wechselwirkung. Derjenige, der sich von diesen Vibrationen trennt, wird nicht überlebensfähig und wird besonders empfindlich gegenüber der Einwirkung der negativen Impulse. Deswegen ist die Frage der Erziehung der Liebe in einem Menschen, ist ausserdem eine der wichtigsten Fragen der Gewährleistung des Schutzes der Seele.

Laut dem unabwendbaren Gesetz der Welt, in der wir leben, werden alle Kräfte der Natur von mengenmässigen Zustand in den qualitativen Zustand übergehen. Wenn es heute nur eine Eigenschaft vorliegt, entweder eine gute, oder eine böse, die im Herzen eines Mensches sich bis zum gewissen Niveau entwickelt hat, dann wird dieselbe Eigenschaft schon morgen, in das ganze Meer zerfliessen und die Herzen aller Menschen erfassen, die mit dem Menschen kommunizieren. Wenn Sie heute in der Lage sind, ihre einseitige Liebe nur gegenüber ihren Verwandten zu empfinden, dann wird ihr Bewusstsein morgen in der Lage sein, sich durch die Lebensumstände zu erweitern, und ihre Liebe wird sich auf die anderen Menschen ausweiten, die Ihnen vielleicht unbekannt sind.

Wenn Sie ihre ursprünglich in Ihnen programmierte Eigenschaften zur Göttlichen Liebe vernachlässigen, dann werden allmählich die Vibrationen ihrer Seele von Verkörperung zur Verkörperung sich immer weiter verschlechtern, sich immer grober und dichter werden, bis letztlich die Vibrationen die Fähigkeit verlieren, sich in der Materie der Feinen Welt zu verwirklichen. Damit werden Sie sich selbst in den Käfig setzen und ihre Seele auf solche Stufe der Evolution bringen, bei der Sie gezwungen werden, ihre Entwicklung wieder von der niedrigsten Entwicklungsstufe des Bewusstseins anzufangen. Und wieder werden Millionen von Jahren vergehen, bis Sie sich bis zur höchsten Form der Vibration der göttlichen Liebe anheben werden.

Wenn der Mensch sich bewusst von der Liebe abschottet, dann bilden sich in diesem Menschen die energetischen Wirbel, die sich in die entgegengesetzte Richtung des Widerstandes bewegen. Erinnern Sie sich bitte an den lichttragenden Erzengel Luzifer, der aus derselben energetischem Niveau, wie Christus stammt, der sich jedoch über dem Schöpfer erheben wollte, um die Möglichkeit zu bekommen, auf sein Wunsch die Gesetze des Universums nach seinem Belieben zu ändern. Er wurde durch Millionen von anderen Engelwesen unterstützt. Doch zum Glück sind nicht alle Engeln auf seine Seite übergetreten.

Diejenigen von ihnen, die sich ihm angeschlossen haben und sich freiwillig von der göttlichen Liebe abgeschottet haben, haben mehr und mehr an der Feinen Energie verloren, bis sie sich schliesslich in der Materie der physischen und astralen Welten beharrt hatten. Als sie verstanden hatten, wohin sie geraten worden sind, und was sie mit ihrem Wiederstand erreicht hatten, haben sie in Verzweiflung erneut versucht, mit der Reue in den höchsten Zustand der Christus Energie zurückzukehren. Doch die Rückkehr zurück ist unmöglich geworden, denn wegen der in ihnen geschehenden Veränderung diese höchste Wesen konnten in den Energien solcher hohen Qualität nicht mehr existieren.

Deswegen sollten diese Wesen die Resultate der evolutionären Entwicklung der Materie abwarten, die Millionen von Jahren dauert, im Laufe deren, diese ehemalige Engel. d. h.(wir, Menschen) gezwungen waren, nur in eigenen Bewusstseinen gefangen, abgeschottet von der Göttlichen Liebe zu existieren. Und erst dann, als die Evolution der Erde so weit fortgeschritten war, dass sie die passende materielle Form zur Verfügung gestellt hatte, die durch den Verstand beseelt werden konnte, haben wir, die gefallenen Engel, wieder die Möglichkeit bekommen, uns auf der Erde zu verkörpern und uns durch unser Leben wieder in die höchste Energie unserer Göttlichen Abstammung zu entwickeln.

Unglücklicherweise, befinden sich noch sehr viele von uns im Stadium der zweibeinigen Tieren, aber diejenigen, die schon WISSEN, die VERSTEHEN, dass es auf der Erde weder "Unsere", " mit denen man mit maximaler Vorsicht umgehen sollte, überall sind dieselben Menschen (oder werden irgendwann Menschen) wie Sie selbst. Darüber gibt es in Indien ein Sprichwort: "Niemand ist dir ein Freund, niemand ist dir ein Feind, jedoch jeder Mensch ist für dich ein Lehrer". Sogar bei dem bösesten und schlechtesten Menschen, der gegenüber Ihnen nur ausschliessliches Hass empfindet, kann man, wenn man es nur will, die Liebe zum Nächsten lernen.

Wenn Sie zum hohen Ziel streben, dürfen Sie nicht mit Halbgefühlen und Halbgedanken leben und ständig unter der Macht der Verzweiflung, des Verdachts stehen und die ganze Zeit mit ihrem Gewissen die Kompromisse schliessen. Erst, wenn Sie es spüren werden, dass ihr Herz frei von allem Egoistischem und Persönlichen ist, nur dann werden Sie sich in einem Akkord mit den anderen Menschen in ihrer Umgebung vereinigen, und mit ALLEM, was Gott ist, zusammen sein. Doch, wenn Sie sich ständig dazu zwingen werden, darüber nachzudenken, dass ihr Herz mit der Liebe für die anderen singen soll, dann wird es kein Lied der Liebe, kein Triumph des Geistes über dem "Ego" sein, sondern ein gewöhnliches Stöhnen. Man darf nicht im geistigen Leben von dem Verstand ausgehen. Die geistige Schöpfung ist die natürliche Harmonie der Fülle des Herzens und der Reinheit der Gedanken.

Die Wurzeln der menschlichen Leiden und Unglücken sind sehr tief und nicht ungefährlich für die Anderen, deswegen darf man die anderen Menschen nicht auf ihre Art und Weise beurteilen, und Sie müssen sich auch nicht wegen den Fehlern und Unvollkommenheiten der Menschen sich in die bedrückte Lage versetzen. Jedem das Seine. Versuchen Sie lediglich, den anderen Menschen die Liebe und die Vitalität den eigenen Kräften angemessen zu geben, versuchen Sie die Ausweitung des Bösen zu stoppen, indem Sie die Hindernisse dort aufstellen, wo die Menschen schwach sind. Auf diese Weise werden Sie sich selbst und die anderen Menschen vor ihrem Bösen schützen. Doch, solange Sie selbst noch nicht reif sind, meiden Sie es nach Möglichkeit, den Menschen die praktischen Ratschläge zu geben, weil es gefährlich ist. Nur durch die Kultivierung der Liebe in sich, kann man sich von dem Bösen befreien.

Wenn Sie die Feinheiten der Gesetze der Schöpfung nicht wissen und in jeder Situation nicht mit voller Selbstbeherrschung handeln können, werden Sie den anderen Menschen nicht helfen können. Sogar im Gegenteil, Sie werden die Kraft des Bösen noch verstärken, und werden noch mehr Dissonanz und Gereiztheit in das Leben dieser Menschen, denen Sie helfen wollen, bringen. Zumal der Pfeil ihres unfähigen und trügerischen "Guten", die leichtsinnig von ihnen geschickt worden war, um das Böse zu besiegen, sich umkehren und Sie sehr böse treffen kann. Wenn Sie keine Gnade kennen, dann sollten Sie auch keine Gnade erwarten. Die Liebe erkennt nur ein Gesetz an. Das Gesetz der schöpferischen Abgabe. Und alles, was Sie den Menschen, die Sie lieben, abgeben werden, wird, wie ein stürmischer Bach in ihr Leben zurückfliessen. Dieses Gesetz wird auch ihre geschickte böse "Gute" zurückbringen.

Die Liebe mit ihrer ganzen emotionalen Feinheit und Kraft, die Sie charakterisiert, ist eine der wichtigsten Ursachen, warum menschlichen Seelen sich auf der Erde verkörpern. Für die Liebe ist charakteristisch die völlige Befreiung von Angst. Die Seele existiert nur wegen der Liebe und, deswegen wächst, evolutioniert und verwirklicht ihre Göttliche Natur. Die Liebe kann nur freiwillig angenommen werden, man kann Sie nur in einem offenen Herzen halten. Man kann es den anderen nur freiwillig schenken und ohne etwas dafür zu erwarten. Nur, wenn man sich mit der uneigennütziger Liebe umringt, kann man auf den Wachstum und allmähliche Ausweitung der Liebe von einem Menschen auf den grössten Teil der Menschheit hoffen.

Sie müssen sich jeden Tag mit den zahlreichen Erscheinungen der Grösse und unendlichen Niedrigkeit der menschlichen Wege in Berührung kommen. Wir alle haben die Möglichkeit uns persönlich davon zu überzeugen, dass jeder Mensch, der seinen Weg geht, das wahre Erkenntnis nur dann erringen kann, wenn die Liebe nicht nur eine seiner persönlichen Eigenschaften, sondern als die wichtigste Achse seines Lebens, ja der ganze Inhalt, auf dessen Basis die schöpferische Tätigkeit des Mensches sich aufbaut und sich weiterentwickelt, geworden ist. Lernen Sie leidenschaftslos die Wege der anderen Menschen zu erkennen, und Sie werden mit den eigenen Augen sich in der Gerechtigkeit des obenerwähnten Sprichwortes überzeugen, dass es niemand dir ein Freund und niemand dir ein Feind sei, und jeder Mensch für sich Selbst ein Lehrer ist.

Viele Menschen, die eine Neigung zur programmmechanischen oder sog. pragmatischen Denkweise haben, widmen sich nicht ausreichend der harmonischen Entwicklung in sich der Dreieinigkeit der Hauptkräfte des Lebens: der Kraft des Geistes, der Kraft des Verstandes und der Kraft der Liebe. Die Mehrzahl der Menschen, die im Prozess der individuellen Evolution diese Dreieinigkeit mehr oder weniger entwickeln, verstehen nicht die ganze Wichtigkeit des Kosmischen Gesetzes: "der wechselseitige Abhängigkeit, der gegenseitigen Durchdringlichkeit und der gegenseitigen Durchschneidigkeit", das bezüglich dieser drei Kräfte wirkt. Welche Folgen können dadurch entstehen( und sind schon) bei der heutigen Menschheit entstanden?

Wenn Sie Ihr Bewusstsein nur auf die Notwendigkeit der Entwicklung einer von dieser drei Kräften konzentrieren, dann vervollkommnen Sie in sich nur das, was Ihrer Meinung nach, im Leben am meisten brauchbar ist und am meisten Nutzen stiftet, dabei achten Sie nicht auf die Entwicklung Ihrer anderen Eigenschaften. Auf diese Weise findet im Bewusstsein solches Mensches eine Vertauschung des Begriffs "harmonische Dreieinigkeit des Geistes, des Verstandes und der Lieben" gegen den falschen Begriff "die Gesamtheit dieser drei Kräfte, als voneinander unabhängigen Komponenten. Jemand entwickelt in sich, sagen wir mal, nur die Kraft des Geistes und die Kraft der Vernunft und ignoriert gleichzeitig die Entwicklung der Kraft der Liebe, als nicht notwendige Emotion, die nur ihrer Meinung nach, zur Nichtbeherrschung der Emotionen und als Hindernis ihrer "geistigen" und "intellektuellen" Wachstums sei.

Das Allerschlimmste daran ist die Tatsache, dass solche pragmatische Denkweise dieser Menschen dazu führt, dass sie ihre Denkweise automatisch ihren Kindern und Enkeln aufzwingen und in diesem Regime die Entwicklung der Kinder programmieren. Solcher Verstoss gegen die Kosmischen Gesetze kann sich nicht ohne negative Folgen auf die Entwicklung und Selbstvervollkommnung der ganzen heutigen menschlichen Zivilisation auswirken. Diese Menschen wissen nicht, dass die Kraft der Liebe die lebensspendenden Wurzeln sind, die den Geist und den Verstand speisen, und nicht umgekehrt. Nur die Liebe gibt der Kraft des Geists die Widerstandskraft die harten Prüfungen des Lebens zu bestehen, und der Kraft des Verstandes gibt Sie das Feuer der Fantasie. Ohne der Liebe im Herzen wird der Mensch geistig blind und moralisch stumm.

Nur in der harmonischen Entwicklung in sich der Dreieinigkeit der Hauptkräfte des Lebens tritt das Fünfte Kosmische Universelle Gesetz zum Vorschein: "Aufbewahrend, entwickle". Das Gesetzt weist jede Persönlichkeit und jede denkende Zivilisation auf die Notwendigkeit der Aufbewahrung eigener Identität und Individualität hin, weil es unmöglich ist, etwas zu entwickeln und zu vervollkommnen, was zerstört und vernichtet wurde.

Lernen Sie es auswendig:

Nur die bewusste Entwicklung der Kraft der Liebe in sich zu allen und von sich zu jedem einzelnen fördert in ihnen die Entwicklung der überempfindlichen Wahrnehmung.

Nur die Liebe kann die Gedankenmaterie aller Menschen in einen einheitlichen energetischen Impuls für die künstlerische Schaffung der Zukunft vereinen, wenn in jedem von uns die Überdenkung der universellen Kosmischen Gesetze stattfindet, und die Notwendigkeit der Einigkeit aller Menschen in ihrem Bestreben zur geistigen Selbstvervollkommnung erkannt wird.

Nur die Liebe ist in der Lage, durch die Einigung, in jedem Menschen die Geistesfreiheit, die Sauberkeit der Gedanken, die Freude an der kunstlerischen Schöpfung und die Individualität zu bewahren.

Stellen Sie sich mit Achtung und Verständnis gegenüber allen Erscheinungen der Liebe ein. Eine echte Liebe ist grosszügig, sauber in den Gedanken, frei von Neid, Eifersucht und Hass. Der Mensch darf niemals wissen, ob er jemanden auf Borg beschenkt, oder ob er seine Schulden von früheren Leben zurückzahlt. Wie wir schon gesagt hatten, ist der Mensch ohne Liebe taub und blind. Wenn Sie sich in ihren Leben mit der dunklen Macht sich treffen, die Ihnen ein schlechtes Leben aufzwingt, eilen Sie sich nicht, sie physisch zu zerstören, sondern finden Sie in sich den Mut, sich selbst mit den Augen dieser dunklen Macht zu sehen. Und dann, wie im schiefen Spiegel, finden Sie in sich das, was diese Böse zu Ihnen angelockt hat, durch was diese Böse sich an Ihnen haften konnte und Sie unter ihrer Gewalt halten konnte. Sagen Sie sich:

"Die Kraft des Verstandes hat mir geholfen, in mir den Schmutz und die Missgestalt zu finden;
Die Kraft des Geistes hilft mir, mich zu überwinden und mich zu bessern;
Die Kraft der Liebe wir nicht erlauben, dass die Bosheit, der Hass, die Rachesucht und der Aberglaube sich in mir entwickeln können..

Der legendere und von mir sehr verehrte chinesischer Philosoph Lao Tsi schrieb so über die schreckliche Metamorphose der positiven menschlichen Gefühle in negative, wenn man sie der Liebe auslässt:

"Die Pflicht ohne die Liebe macht unzufrieden.
Die Verantwortung ohne die Liebe macht gnadenlos.
Die Gerechtigkeit ohne die Liebe macht brutal.
Die Wahrheit ohne die Liebe macht missbilligend.
Der Verstand ohne die Liebe macht lügenhaft".

Wir dürfen nicht leben, wie wir nur wollen. Die grosse Mutter-Leben ist unser Führer. Wir kommen auf die Erde und wenn wir von ihr wieder weggehen, sind wir schon mit Hunderten unsichtbaren Fäden gebunden, aus denen unsere eigenen Hass und Liebe für uns das Spinnennetz des Schicksals gewebt haben. Das Böse, das auch getrennt vom kranken menschlichen Bewusstsein existiert, wäre nicht in der Lage, unser ganzes Leben im solchem Ausmasse zu füllen, wenn wir es nicht selbst durch unser egoistisches "Schaffen" unserer erbitternden Herzen zu uns herbeirufen würden und wenn wir es nicht in unseren noch nicht entwickelten Seelen gehegt und gepflegt hätten.

Das Gesetzt des Universums, das Gesetzt, welchem alle geistigen und materiellen Sphären der Erde untergeordnet sind, lautet: die Welt des Herzens, genau wie Anziehungskraft der Erde bestimmt den Platz des Menschen im Universum. Die geistige Kraft eines Menschen ist solche leuchtende Energie, die durch die Güte seines Herzens gewebt wurde, das die Emanationen seiner Seele in die Umgebung produziert. Diese Energie wie ein feuriger Lichtball umringt einen Menschen, der im Geiste stark ist.


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